Corona-Lockdown: Tiere und Pflanzen erobern die Städte zurück | The Weather Channel
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Corona-Lockdown: Tiere und Pflanzen erobern die Städte zurück

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Geschlossene Geschäfte, leere Supermarktregale und verwaiste Straßenzüge – durch die Ausgangsbeschränkungen wirken Metropolen weltweit wie Geisterstädte. Das hat auch Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt: Wildschweine spazieren durch Städte, Delfine tummeln sich im Mittelmeer und in Santiago de Chile wurde ein Puma in den Straßen gesichtet. Die Tier- und Pflanzenwelt scheint vom Lockdown zu profitieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Tier- und Pflanzenwelt erholt sich

Wie Romain Julliard, Forschungsdirektor am französischen Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN), gegenüber der AFP sagte, haben Wildtiere nun "freie Bahn, um sich in den Städten zu bewegen". Zudem würden die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen für viele Arten inmitten ihrer Paarungszeit kommen.

Im derzeit für Besucher gesperrten Nationalpark Calanques bei Marseille seien Behörden überrascht über die Geschwindkeit, mit der sich die Natur erholt. Romain Julliard berichtet: "Jedoch ist das vielleicht wichtigste Phänomen, dass sich unsere Aufmerksamkeit für die Natur verändert: In ihren Häusern eingesperrte Menschen merken, wie sehr sie die Natur vermissen."

Auch Nachteile

Trotz alledem gibt es auch Nachteile für einige Tiere, die beispielsweise daran gewöhnt sind, von den Abfällen der Menschen zu leben. Zudem rechnet das französische Büro für biologische Vielfalt (OFB) damit, dass es nach der Quarantäne ein gesteigertes Bedürfnis nach Natur und folglich Überfüllungen an Naturplätzen gäbe, was sich wiederum schlecht auf Flora und Fauna auswirken würde.

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