Kleidungsspray, Essen, Pudern: 5 Tipps gegen Achselschweiß, die wirklich helfen
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Kleidungsspray, Essen, Pudern: 5 Tipps gegen Achselschweiß, die wirklich helfen

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Der Geruch von Schweiß kann uns unangenehm sein.
(Getty Images)

 

Schwitzen ist ganz natürlich und lebensnotwendig, da es als wichtiger Überhitzungsschutz für unseren Körper fungiert. Das Erstaunliche: Der kühlende Schweißfilm ist völlig geruchsfrei.

Erst im Zusammenspiel mit den Bakterien auf der Haut und in Textilien entsteht der gefürchtete Geruch. Doch soweit muss es nicht kommen, wenn Sie ein paar Tipps beherzigen.

Sprühen: Spray für Kleidung

Endlich das Übel an der Wurzel packen und nicht nur Überduften dachte sich ein Kölner Textilreinigungs- und Textilveredlungsmeister und entwickelte mit einer Biologin das erste Biospray für Textilien. Das Spray wird nicht auf die Haut gesprüht, sondern auf die Innenseite der Kleidung. Biopolymere erzeugen dabei eine hauchdünne Membran, die Bakterien daran hindert, zusammen mit dem Schweiß in Textilien einzudringen.

Die Bakterien können sich deshalb nicht mehr vermehren und ihre Stoffwechselprodukte hinterlassen. Genau diese Abbauprodukte sind nämlich für den Schweißgeruch verantwortlich.

Trinken: Zitronenwasser, Salbeitee und Ingwer

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Die schlechte Nachricht zuerst: Kaffee und Alkohol wirken schweißtreibend. Aber es gibt auch Getränke, die gegen starkes Schwitzen wirken. Sie sollten am besten lauwarm und ungesüßt genossen werden. Der Grund: Bei eiskalten Drinks versucht der Körper die Flüssigkeit aufzuwärmen, wodurch die Körpertemperatur steigt.

  • Zitronenwasser: Schützt vor Überhitzung und sorgt für einen Energieschub, da es reich an Vitamin C und Kalium ist. Der Ballaststoff Pektin hilft die Verdauung zu regulieren.
  • Tees: Nicht alle Teesorten, aber Zitronenmelisse, Löwenzahn, Pfefferminze und Salbei können Schwitzen vorbeugen. In der Pflanzenheilkunde gilt Salbei als Geheimwaffe, denn seine Bitterstoffe und ätherischen Öle wirken direkt auf Schweißdrüsen und das Wärmeregulationszentrum im Gehirn.
  • Ingwerwasser: Es klingt kurios, aber trotz Schärfe und Wärmen von innen hemmt Ingwer die Schweißbildung. Das gilt auch für die Gewürze Zimt, Kardamom, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander. 

Essen: Obst, Gemüse und Milchprodukte

Salziges, Scharfes und Stinkendes wie Knoblauch und Zwiebeln führen in der Hitze zu Schweißausbrüchen und unangenehmen Körperausdünstungen. Die Devise bei Lebensmitteln heißt: Je leichter das Essen ist, desto besser kann es der Körper verarbeiten und verdauen.

  • Obst: Frische Früchte wie Melone, Beeren, Bananen oder Äpfel sind kühlende Alternativen zu Süßem, Eis oder salzigen Snacks.
  • Gemüse: Statt Fleisch sollten man bei heißem Wetter Gurken, Tomaten und Salat essen.
  • Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Kefir kommen kalt aus dem Kühlschrank, haben kühlende Wirkung und beugen Schweißbildung vor.

Rasieren: Den Bakterien gegen den Strich gehen

Mit rasierten Achseln schwitzt nicht nur Frau, sondern auch Mann weniger. Denn durch das Rasieren der Achselhaare wird die Oberfläche verkleinert, was den Bakterien ihren Nährboden entzieht.

Rasieren kann deshalb die die Schweißbildung sowie die Besiedelung mit Bakterien mindern.

Rollen, Pudern, Einlegen: Das Beste für die Achselhöhlen

Gesundheitsbewusste Menschen verwenden seit längerem nur noch Deos ohne Aluminium. Denn dieser Inhaltsstoff sorgt dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen und nicht mehr so viel Schweiß abgeben. Er steht aber unter Verdacht krebserregend zu sein. Die zugesetzten Duftstoffe in Deorollern, -cremes, -sprays und -puder übertünchen den Schweißgeruch.

Oft versagen sie jedoch nach wenigen Stunden. Gegen Schweißflecken unter den Armen helfen Achselpads. Die Einlagen aus Baumwolle werden in den Achselbereich der Kleidung eingeklebt. Sie nehmen den Schweiß auf und verhindern das Entstehen von nassen Flecken auf Hemden, Blusen und T-Shirts.

Noch bequemer funktioniert dieses Prinzip mit speziellen Funktionsunterhemden. Schweiß-Shirts trägt man unter der Kleidung. Sie besitzen im Achselbereich eingenähte Membrantaschen für Saugeinlagen - so kann nichts verrutschen.

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