Kältestarre Leguane werden in Florida getötet | Weather.com
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Kältestarre: Leguane werden in Florida getötet

Zu Tausenden fallen in dem US-Bundesstaat Leguane von den Bäumen. Der Staat nutzt die Gelegenheit und lässt die erstarrten Tiere, die als Plage gelten, töten.

ARCHIV - 01.02.2026, USA, South Miami: Ein von der Kälte betäubter Leguan liegt unbeweglich auf einer Hausterrasse. In Florida meldeten Meteorologen neue Kälterekorde für den Monat Februar. (zu dpa: «Kälte lässt Leguane in Florida von den Bäumen fallen») Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Invasive Art: In Südflorida ist die Population der Grünen Leguane auf mehr als ein Million angewachsen, heißt es in den Medien.
(dpa)

Ungewöhnliche Kälte hat im sonst sonnenverwöhnten US-Bundesstaat Florida massenhaft Leguane von den Bäumen purzeln lassen. Bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius verlangsamen die wechselwarmen Echsen ihre Körperfunktion - bis hin zu einer Kältestarre, die sie den Halt verlieren lässt, wie örtliche Medien berichteten. Die drachenähnlichen Tiere stürzen dann, meist unverletzt, regungslos zu Boden. Wenn es wärmer wird, erholen sie sich wieder.

Das Phänomen ist in Florida bekannt. Neu ist aber, dass die Wildschutzbehörde (FWC) dieses Mal die Gelegenheit genutzt hat, um die bis zu zwei Meter langen Reptilien in größerem Stil beseitigen zu lassen. Der Grüne Leguan sei eine invasive Art, die den örtlichen Ökosystemen und der Wirtschaft schade, hieß es in einer Mitteilung.

Wie viele Echsen wurden bisher getötet?

Bewohner erhielten daher für zwei Tage die Erlaubnis, die erstarrten Echsen zu FWC-Standorten zu bringen und dort von Fachleuten „auf humane Weise“ töten zu lassen oder an lizenzierte Tierhändler außerhalb des Bundesstaates weiterzugeben. Insgesamt seien an den Standorten 5195 der Echsen abgegeben worden, teilte die FWC am Mittwoch mit.

Warum werden die Leguane getötet?

Die Population des Grünen Leguans (Iguana iguana) in Südflorida sei seit der ersten Sichtung in den 1960er Jahren Schätzungen zufolge bis auf eine Million Tiere angewachsen und habe sich zu einer Plage entwickelt, hieß es in Medienberichten. Die von Argentinien bis Mexiko verbreiteten Echsen bedrohen demnach nicht nur einheimische Pflanzenarten, sondern graben auch Löcher, die Häuser und Gehwege beschädigen.

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