Bergwacht rettet bei Dunkelheit Wanderer und fünfjährigen Sohn | The Weather Channel
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Bergwacht rettet bei Dunkelheit Wanderer und fünfjährigen Sohn

01.01.2021, Sachsen-Anhalt, Schierke: Wanderer sitzen auf dem Brocken. Zum Neujahrstag herrschte wechselhaftes Wetter auf dem Brocken. Die Sonne ließ sich selten blicken. Viele Wanderer konnten dennoch einen winterlichen Neujahrsspaziergang im Harz genießen. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Wanderer sitzen im Schnee (Symbolbild).
(Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa )

Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen hat einen Mann und seinen fünfjährigen Sohn gerettet, die sich beim Wandern in den Alpen verirrt hatten.

Nachmittags zu einer 1300-Höhenmeter-Tour aufgebrochen

Der Mann und das Kind waren am Sonntag gegen 14 Uhr nahe der Gemeinde Farchant zu einer Tour mit knapp 1300 Höhenmetern gestartet, die mit etwa dreieinhalb Stunden Gehzeit angegeben ist, wie die Bergwacht am Dienstag mitteilte.

Keine Stirnlampe dabei

Die beiden erreichten bei ihrer Tour den Gipfel, verirrten sich aber auf dem Rückweg in der Dunkelheit. Nach Angaben der Bergwacht hatten sie keine Stirnlampen dabei, die Handy-Taschenlampe des Vaters reichte zur Orientierung nicht aus.

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Der Mann rief seine Frau zu Hause in München an, die einen Notruf absetzte. Dieser ging gegen 18 Uhr bei der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen ein.

Retter kommen mit Geländefahrzeug

Zum Glück habe man beide orten können, sagte der Einsatzleiter: "Wir haben sie wieder auf den Gipfel gelotst und ihnen gesagt, dass sie dort warten sollen." Die Rettungskräfte brachten sie dann mit einem Geländefahrzeug hinunter. Der Einsatz habe bis nach Mitternacht gedauert.

Temperatur von -15 Grad

"Es war auch ein großes Glück, dass der fünfjährige Junge so tapfer durchgehalten hat", sagte der Einsatzleiter. Die Temperatur habe bei etwa minus 15 Grad gelegen. Zuerst hatte der Münchner Merkur über den Einsatz berichtet.

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