Piemont: Touristen stürmen Skigebiet in Italien | Weather.com
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Verkehrschaos und überfüllte Pisten: Touristen stürmen Skigebiet in Italien

Nach heftigen Schneefällen zog es am Sonntag abertausende Touristen in das Skigebiet Prato Nevoso im Piemont. Der Ansturm sorgte für stundenlange Staus und lange Warteschlangen an den Liften.

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In vielen Wintersportorten ist Schnee derzeit Mangelware. Nicht aber in Prato Nevoso im Piemont. In dem italienischen Skigebiet wurden über Weihnachten drei Meter Neuschnee verzeichnet. Damit ist der Skiort in 1600 Meter Höhe aktuell der schneereichste Skiort Europas.

Die Nachricht vom weißen Wunder verbreitete sich schnell. Viele Menschen machten sich am Sonntag auf, um in Prato Nevoso Skifahren zu gehen. Der Ansturm war jedoch so groß, dass bereits auf den Zufahrtsstraßen nichts mehr ging. Die Besucher mussten teilweise stundenlang im Auto ausharren, ohne dass sie ihrem Ziel näher gekommen wären.

Diejenigen, die die Skipisten erreichten, mussten sich auf lange Warteschlangen vor den Ticket-Schaltern und Liften einstellen. Die Pisten selbst waren komplett überfüllt.

Zufahrtsstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt

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Um dem Chaos auf Straßen, Parkplätzen und Pisten Herr zu werden, entschieden die Behörden, die Provinzstraße Nr. 327 in Richtung Prato Nevoso und Artesina an der Kreuzung mit Frabosa Soprana zunächst zu sperren. „Die Maßnahme war aus Sicherheits- und Verkehrsmanagement-Gründen notwendig, angesichts der Verkehrsbedingungen und des starken Zustroms in die Bergorte“, teilten die Behörden mit. „Die Maßnahme war aus Sicherheits- und Verkehrsmanagement-Gründen notwendig, angesichts der Verkehrsbedingungen und des starken Zustroms in die Bergorte.“

Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, kann aktuell noch nicht abgesehen werden. Die Verwaltung der Sperre obliegt den Beamten der Stadtpolizei, sie wollen den Zugang zur Straße dynamisch je nach Wettergeschehen regeln.

Skigebiet in den Dolomiten limitiert Skipässe

In vielen beliebten Skigebieten gehören Staus auf Straßen und Pisten zum Alltag - sehr zum Leidwesen der Besucher. Die Betreiber des beliebten Skigebiets Madonna di Campiglio in den Dolomiten haben deshalb seit dieser Saison die Zahl der verkauften Skipässe zeitweise begrenzt. Nicht mehr als 15.000 Tages-Skipässe wollen die Liftbetreiber in der Hauptferienwoche vom 28. Dezember bis zum 5. Januar herausgeben, wie Alice Ravanelli, Sprecherin der Bergbahnen erläutert. Es sei ein Versuch - und das Skigebiet sei das Erste mindestens in Italien, das eine solche Begrenzung ausprobiere. Die bisherigen Reaktionen der Touristen zu der Begrenzung seien positiv.

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