Mailand umhüllt von Smog: Regierung setzt Beschränkungen ein | Weather.com
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Mailand umhüllt von Smog: Regierung setzt Beschränkungen ein

19.02.2024, Italien, Mailand: Ein Mann spaziert entlang des Kanals 
Naviglio Pavese, der in Nebel und Smog gehüllt ist. Foto: Luca Bruno/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Fotos, wie wir sie üblicherweise nur aus Asien kennen: Mailand leidet unter einem Feinstaub-Problem.
(Luca Bruno/AP/dpa)

Die norditalienische Stadt Mailand ist aktuell umhüllt von Smog. Die Regierung führt nun Maßnahmen ein, um die Feinstaubbelastung zu verringern.

Die Metropole und die umliegenden Provinzen leiden seit Tagen unter einer äußerst schlechten Luftqualität. Wegen des Smogs gelten in Mailand und acht weiteren Provinzen der Region Lombardei seit Dienstag bestimmte Beschränkungen, um dem Problem der schmutzigen Luft Herr zu werden. Dazu gehören etwa ein teilweises Diesel-Fahrverbot und das Verbot, offenes Feuer anzuzünden oder bestimmte Holzöfen zu benutzen.

D​rittschlechteste Luftqualität der Welt

Die hohe Feinstaubbelastung macht der bevölkerungsreichen Region im Norden Italiens bereits seit einiger Zeit zu schaffen. Am Sonntag war die Luft in Mailand in einem Ranking des privaten Schweizer Umweltunternehmens IQAir zeitweise die drittschlechteste der Welt. Vor Mailand landeten nur Dhaka in Bangladesch und Chengdu in China. Auch nach Werten der Umweltbehörde Arpa wurden am Wochenende viele Grenzwerte stark überschritten.

L​age sorgt für wenig Luftzirkulation

Im Winter ist der Smog in einigen italienischen Großstädten ein bekanntes Problem. Insbesondere die Po-Ebene im Norden ist davon wegen der mangelnden Luftzirkulation betroffen, was unter anderem an der geografischen Lage zwischen hohen Gebirgen liegt. Außerdem gibt es in dem Gebiet durch die hohe Bevölkerungsdichte viele Fahrzeuge und Häuser, die Emissionen ausstoßen. Wenig Wind und Regen kommen erschwerend hinzu.

In Mailand wies die Stadt nun darauf hin, dass die Heizungsregler auf 19 Grad gedrosselt werden sollten, um die Emissionen zu verringern. Zudem wird empfohlen, sich so wenig wie möglich im Freien aufzuhalten.

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