Brände in L.A.: Einwohner dürfen vorerst nicht zurückkehren | Weather.com
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Brände in Los Angeles: Einwohner dürfen vorerst nicht zurückkehren

Das Eaton-Feuer hat das Haus (rechts) fast vollständig zerstört. Das Haus links daneben hat so gut wie nichts abbekommen.
(AP Photo/Noah Berger, File)

Mehr als eine Woche nach Beginn der Großbrände im Raum Los Angeles machen die Behörden den Evakuierten wenig Hoffnung auf eine rasche Rückkehr in ihre Häuser. Angesichts der gewaltigen Schäden müsse er um Geduld bitten, sagte der Direktor für Öffentliche Baumaßnahmen, Mark Pestrella, am Donnerstag. Hinzu komme die Gefahr durch Erdrutsche und Giftstoffe im Erdreich.

Nach Bränden: Warnung vor Erdrutschen und Giftstoffen

"Die Grundstücke sind unvorstellbar beschädigt", sagte Pestrella. "Sie sind voll mit Sediment, Schutt, Schlamm und gefährlichen Materialien." Hinter einigen zerstörten Häusern seien die Hänge instabil geworden. Ein kleiner Erdrutsch in Pacific Palisades habe in dieser Woche Trümmer auf die Straßen geschoben.

Gefahrgutexperten und Einsatzkräfte mit Leichenspürhunden durchkämmten den Behörden zufolge die Brandgebiete Stück für Stück. Es könnte deshalb noch eine Woche oder länger dauern, bis eine Rückkehr möglich sei.

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Angesichts der Gesundheitsgefahren untersagte der Bezirk am Donnerstag jegliche Aufräumarbeiten oder die Beseitigung von Brandschutt, bis die Behörden eine Inspektion auf gefährliche Stoffe durchgeführt haben. Für mehr als 80.000 Menschen galten weiterhin Evakuierungsanordnungen. Viele wissen nicht, was von ihren Häusern, Wohnungen und Besitztümern übrig geblieben ist - wenn überhaupt.

Feuerwehr kämpft weiter gegen die Brände

Unterdessen kämpften Feuerwehrleute weiter gegen die beiden größten Brände, die 25 Menschen das Leben kosteten und mehr als 12.000 Gebäude zerstörten. Aber die Stadt nimmt auch den Wiederaufbau in den Blick: Die Behörden arbeiteten daran, dass die Regenabflüsse in der Region nicht verstopfen, wenn es in den kommenden Wochen wieder regnet. Sollte der Boden aufweichen, erhöht sich das Risiko von Schlammlawinen.

Die Regierung veröffentlichte noch keine Schadensschätzungen. Private Unternehmen gehen jedoch davon aus, dass die Schäden in die zweistelligen Milliardenbeträge gehen werden. Die Feuer könnten die teuerste Brandkatastrophe in der Geschichte der USA werden.

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