Extremwetter zerstört Weihnachten in Frankreich und Kalifornien | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Hochwasser in Frankreich, Evakuierungen in Kalifornien

Extremwetter trübt das Weihnachtsfest: In Südfrankreich sorgen Überschwemmungen für Alarm, in Kalifornien sorgt Starkregen für Sturzfluten, Schlammlawinen und Evakuierungen.

22.12.2025, USA, Redding: Cassidy Whitaker trägt Habseligkeiten aus ihrem überfluteten Haus. Foto: Noah Berger/FR34727 AP/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Kurz vor Weihnachten trägt Cassidy Whitaker Habseligkeiten aus ihrem überfluteten Haus in Redding in Kalifornien
(Noah Berger/FR34727 AP/AP/dpa)

Extremwetter vermiest Heiligabend: Während viele Menschen auf ein ruhiges Weihnachtsfest hoffen, sorgt extremes Wetter in Teilen Europas und der USA für gefährliche Bedingungen. In Südfrankreich herrscht im Departement Hérault nach heftigen Regenfällen weiterhin die Alarmstufe rot. Der Fluss Hérault trat schon am Tag vor Heiligabend über die Ufer und überflutete Straßen und Wohngebiete. Einsatzkräfte kämpfen gegen die Wassermassen. Auch in den angrenzenden Regionen Tarn, Aveyron und Lozère besteht laut Météo-France akute Überschwemmungsgefahr.

Evakuierungen in Los Angeles

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks sorgt Wetterchaos dafür, dass das Weihnachtsfest für viele ins Wasser fällt. So müssen sich die Menschen in Kalifornien auf schwere Unwetter während der Weihnachtsfeiertage einstellen. Der US-Wetterdienst (NWS) warnt vor heftigen Regenfällen im Süden Kaliforniens, wo es in den kommenden Tagen zu Sturzfluten und Schlammlawinen kommen könnte. Für Teile der Millionenmetropole Los Angeles gilt seit Dienstag und bis Donnerstag eine Evakuierungsanordnung der Behörden. Betroffen sind auch Stadtteile, die Anfang des Jahres von einem verheerenden Feuer erfasst wurden. Für Teile des Bezirks Orange County gelten ebenfalls Evakuierungsanordnungen. 

55.000 Supersandsäcke sollen schützen

Die Gefahr von Sturzfluten bestehe auch in Gegenden, die normalerweise nicht von Überschwemmungen betroffen seien, so die Behörden. Man habe als Präventivmaßnahme bereits vier Millionen Sandsäcke, inklusive 55.000 sogenannte Supersandsäcke, platziert, gab das Büro des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom bekannt. Im Sierra Nevada Gebirge erwarten die Behörden starken Schneefall.

Advertisement