Drei Tote bei Sturm in Frankreich und Spanien | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Sturm in Frankreich und Spanien: Drei Tote und 450.000 Menschen ohne Strom

Unwetterwarnung in 25 Departements, Lawinengefahr in den Bergen und 4500 Feuerwehreinsätze: Sturm „Nils“ trifft den Südwesten Frankreichs. Auch in Spanien gab es eine Tote.

Sturm in Südfrankreich: Wellen brechen sich am Strand von La Barre in Anglet.
(dpa)

Bei dem heftigen Sturm in Südwestfrankreich und in Spanien sind insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Im französischen Departement Tarn-et-Garonne sei ein Mann in seinem Garten gestorben, als er auf eine Leiter kletterte, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon dem Sender TF1. Zuvor war bereits ein Lastwagenfahrer bei einem wetterbedingten Unfall getötet worden.

Infolge des Sturms „Nils“ gilt in 25 Departements weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot, wie der Wetterdienst Météo France mitteilte. Örtlich kam es zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. In den Bergen herrscht massive Lawinengefahr. 450.000 Menschen sind weiterhin ohne Strom. Die Feuerwehr sei zu 4500 Einsätzen ausgerückt, sagte die Regierungssprecherin. 26 Menschen wurden zumeist leicht verletzt.

12.02.2026, Spanien, Barcelona: Zwei Personen arbeiten daran, ein vom Wind weggewehtes Dach zu reparieren. In der spanischen Region hatten die Behörden Alarmstufe Rot wegen extremen Windes ausgelöst. Foto: Lorena Sopêna/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Reparaturen nach dem Sturm: In Barcelona wurde mehrere Gebäude infolge des starken Windes schwer beschädigt.
(dpa)

In Spanien starb eine 46-Jährige im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen, die sie am Donnerstag in Barcelona durch den Einsturz eines Dachs erlitten hatte, wie die Zeitung „La Vanguardia“ unter Berufung auf die Behörden berichtete. Unterdessen zog in Spanien schon das nächste Tiefdruckgebiet mit Starkwind vor allem im Süden, viele Regen und Schnee heran.

Advertisement