Unwetter in Brasilien: Tote, Überschwemmung | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Unwetter in Brasilien: Zahl der Hochwassertoten steigt

In Brasilien haben Unwetter zu Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben.

24.02.2026, Brasilien, Juiz de Fora: Eingestürzte Häuser stehen nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen im Stadtteil Parque Burnier in Juiz de Fora im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. (Silvia Izquierdo/AP/dpa)
24.02.2026, Brasilien, Juiz de Fora: Eingestürzte Häuser stehen nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen im Stadtteil Parque Burnier in Juiz de Fora im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais.
(Silvia Izquierdo/AP/dpa)

Die Zahl der Toten bei Überschwemmungen im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais steigt weiter an: Mindestens 64 Todesfälle seien bestätigt, teilten die Behörden am Freitag mit. Auslöser des Hochwassers waren tagelange Regenfälle, die in den Städten Juiz de Fora und Uba, etwa 300 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, schwere Schäden anrichteten. Rettungskräfte waren die ganze Woche im Einsatz, um Opfern zu helfen und Leichen zu bergen. Fünf Menschen wurden noch vermisst.

Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat für Samstag einen Besuch im Hochwassergebiet angekündigt. Die brasilianische Zentralregierung hat rund 3,4 Millionen Reais (560.000 Euro) für Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen bereitgestellt. Wegen der Wassermassen mussten mehr als 5500 Menschen ihre Häuser verlassen. Laut einem Bericht von Cemaden, einer brasilianischen Regierungsbehörde zur Überwachung von Naturkatastrophen, leben fast ein Viertel der Bevölkerung von Juiz de Fora – rund 540.000 Menschen – in katastrophenanfälligen Gebieten.

Das Wetterinstitut Inmet warnte vor weiteren Unwettern in Teilen von Minas Gerais sowie in anderen brasilianischen Bundesstaaten, darunter Rio de Janeiro und São Paulo. In diesen Gebieten bestehe die Gefahr von Erdrutschen und schweren Überschwemmungen, teilten die Meteorologen mit.

Advertisement