Unwetter in den USA: Hagelstürme in Missouri | Weather.com
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Unwetter in den USA: Emu von Hagel erschlagen, Verletzte

Heftige Unwetter haben Teile der USA getroffen: In Missouri tötete Hagel ein Zootier und verursachte schwere Schäden, in Texas verletzte ein Tornado mehrere Menschen. Weitere Stürme werden erwartet.

Dieses vom Dickerson Park Zoo zur Verfügung gestellte Foto zeigt die Hagelschäden, die der Zoo am Dienstag, dem 28. April 2026, in Springfield, Missouri, erlitten hat. (Dickerson Park Zoo via AP)
Dieses vom Dickerson Park Zoo zur Verfügung gestellte Foto zeigt die Hagelschäden, die der Zoo am Dienstag, dem 28. April 2026, in Springfield, Missouri, erlitten hat.
(Dickerson Park Zoo via AP)

Schwere Stürme haben den Süden und Mittleren Westen der USA heimgesucht. Dabei ist ein Emu in einem Zoo im Bundesstaat Missouri von Hagelkörnern erschlagen worden. Ein einzelnes der Hagelkörner, die am Dienstag (Ortszeit) die Gegend um Springfield trafen, erreichte einen Durchmesser von rund zwölf Zentimetern. Mehrere Autofahrer wurden verletzt, in Tausenden Haushalten fiel der Strom aus, Hunderte Fahrzeuge und einige Flugzeuge wurden beschädigt, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.

"Ich bin glücklich, dass ich unversehrt davongekommen bin", sagte Eric Gockel der AP. Seine Windschutzscheibe war beschädigt worden, während er in seinem Auto am Straßenrand auf das Ende des Sturms wartete.

Schlimmster Hagelsturm in der Stadtgeschichte

Im Dickerson Park Zoo versuchte das Personal, Tiere in Sicherheit zu bringen, darunter auch Adam, ein 21 Jahre altes Emu-Weibchen. Emus legten sich bei Gefahr jedoch hin, sagte ein Sprecher. Das Tier starb an Kopfverletzungen. Ein 17-jähriger Nandu namens Oscar sei ebenfalls verletzt worden.

Katastrophenschutzbehörden erklärten, der Hagelsturm sei der schlimmste in der Geschichte Springfields gewesen.

Tornado in Texas

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In Texas traf ein Tornado am Dienstag die Kleinstadt Mineral Wells. Dabei wurden nach Angaben der Polizei und Feuerwehr fünf Menschen verletzt, Industriegebäude zerstört und Wohnhäuser schwer beschädigt. "Wir sind sehr dankbar, dass es keine Todesopfer gab", sagte Bürgermeister Regan Johnson. "Wenn man die Zerstörung hier sieht, ist das wirklich erstaunlich."

Nach Angaben des Wetterdienstes erreichte der Tornado Windgeschwindigkeiten von mindestens 193 Kilometern pro Stunde.

Unwettertoter in Michigan

Heftige Unwetter hatten zuvor bereits mindestens drei Menschen das Leben gekostet. In Nordtexas starben am Wochenende zwei Menschen durch Tornados, in Michigan wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Auch am Mittwoch war mit schweren Stürmen im Süden und im Osten der USA zu rechnen.

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