Tote nach heftigen Fluten in Türkei | Weather.com
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Tote nach heftigen Fluten in Türkei

Heftige Regenfälle sorgen in der türkischen Provinz Hatay für Überschwemmungen. Zwei Menschen starben, mehrere wurden verletzt. Auch viele Tiere sind verendet.

21.05.2026, Türkei, Antakya: Starker Regen hat eine Landschaft überschwemmt und Wasser tritt in die Häuser ein. Foto: Zekeriya Öztürk/privat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Starker Regen hat eine Landschaft in Antakya überschwemmt und Wasser tritt in die Häuser ein.
(Zekeriya Öztürk/privat/dpa)

Nach starken Regenfällen ist es in der türkischen Provinz Hatay zu schweren Überschwemmungen gekommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Nachmittag von zwei Toten und vier Verletzten, drei Menschen konnten aus einem eingestürzten Haus geborgen werden. Betroffen sind vor allem das Stadtzentrum von Antakya und die angrenzenden Bezirke Defne, Samandag und Kumlu.

Menschen in überfluteten Gebäuden eingeschlossen

Die Feuerwehr und der Katastrophenschutz AFAD rückte aus, um Menschen zu retten, die in überfluteten Gebäuden eingeschlossen waren. Auf Bildern der Nachrichtenagentur DHA war zu sehen, wie Rettungskräfte mit Booten auf den überschwemmten Straßen unterwegs waren. Der Fluss Orontes war an einigen Stellen über die Ufer getreten.

Der Gouverneur von Hatay, Mustafa Masatli, erklärte laut Anadolu, dass der Regen am Mittwochmittag in der gesamten Provinz eingesetzt habe und die Behörden bereits alarmiert waren, als die Intensität gegen Abend zunahm. Die Niederschlagsmengen hätten die erwarteten Mengen jedoch übertroffen.

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Im Bezirk Samandag wurden die Schulen dem Gouverneur zufolge geschlossen.

Schwere Schäden auch in der Landwirtschaft

Die Schäden umfassten neben eingestürzten Gebäuden, unterspülten Straßen und weggeschwemmten Fahrzeugen auch die Karacay-Brücke auf der Umgehungsstraße zwischen Antakya und Samandağ, die teilweise eingestürzt ist. Gouverneur Masatli erklärte, es habe große landwirtschaftliche Schäden gegeben, außerdem sei eine hohe Anzahl von Geflügel, Rindern und Schafen verendet.

Die Provinz Hatay war im Februar 2023 am schwersten von den starken Erdbeben betroffen gewesen. Nach wie vor leben dort zahlreiche Menschen in provisorischen Unterkünften wie Containern, die gegen solche massiven Wetterereignisse nur geringen Schutz bieten.

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