Waldbrände in Frankreich: Feuerwehr schöpft Hoffnung | Weather.com
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Waldbrände in Frankreich: Feuerwehr schöpft Hoffnung

Nach eine ruhigen Nacht gibt es Hoffnung angesichts der Waldbrände in Frankreich. Es fällt sogar ein wenig Regen. Zehntausende Menschen dürfen in ihre Häuser zurückkehren.

30.07.2026, Frankreich, Lege-Cap-Ferret: Ein Feuerwehrmann legt während der Waldbrände im Südwesten Frankreichs in der Nähe von Lege-Cap-Ferret ein kontrolliertes Feuer an, um das Brandgebiet einzudämmen. (Emma Da Silva/AP/dpa)
30.07.2026, Frankreich, Lege-Cap-Ferret: Ein Feuerwehrmann legt während der Waldbrände im Südwesten Frankreichs in der Nähe von Lege-Cap-Ferret ein kontrolliertes Feuer an, um das Brandgebiet einzudämmen.
(Emma Da Silva/AP/dpa)

Im Kampf gegen einen Großbrand bei Bordeaux an der französischen Atlantikküste hoffen die Behörden auf entscheidende Fortschritte. Die Einsatzkräfte sprachen von einer eher ruhigen Nacht, in der sich die Flammen nicht über die bereits betroffene Fläche von 42.000 Hektar hinaus ausgebreitet hätten. Am Morgen regnete es in Bordeaux leicht. Höhere Luftfeuchtigkeit und kühlere Temperaturen nährten die Hoffnung, dass der Donnerstag einen wichtigen Schritt bei der Bewältigung des Brandes darstellen könnte.

Angesichts der Lage gaben die Behörden grünes Licht für die Rückkehr von 84.000 Menschen, die wegen der Flammen ihre Häuser verlassen mussten. Die Freigabe galt für neun Ortschaften. Sie ist das bisher deutlichste Signal, dass der seit vergangener Woche andauernde Kampf gegen das Feuer möglicherweise eine Wende zum Besseren genommen hat. Am Dienstagabend hatten bereits 60.000 Menschen in drei evakuierte Gemeinden zurückkehren können. Insgesamt mussten mehr als 220.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

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Die Präfektin des Départements Gironde, Sophie Brocas, äußerte sich optimistisch, dass günstige Wetterbedingungen helfen könnten.

Dann könnte für die Menschen und Unternehmen der Region eine Rückkehr zu einem normaleren Alltag in Aussicht gestellt werden, sagte sie. Außerdem werde in der betroffenen Region bei Bordeaux die seit Tagen gesperrte wichtige Autobahn A63 ab 14 Uhr wieder in beide Richtungen für den Verkehr freigegeben, kündigte die Präfektin an.

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Die Luftfeuchtigkeit erreichte in der Nacht 80 Prozent, sollte aber bis Mittag wieder sinken. Entlang der Küste würden Regenfälle erwartet, die das Brandgebiet erreichen könnten, teilten die Behörden in der Gironde mit. Im Einsatz waren weiterhin 2200 Feuerwehrleute und mehr als 20 Flugzeuge.

Niedrigere Temperaturen erwartet

Die Temperaturen, die am Vortag Spitzenwerte von rund 40 Grad erreichten, sollten am Donnerstag sinken und an der Küste maximal 27 Grad erreichen. Eine Hitzewarnung der Stufe Orange, die zweithöchste Warnstufe nach Rot, wurde kurz vor Tagesanbruch aufgehoben.

Nicht nur in der Region um Bordeaux wüteten in den vergangenen Wochen heftige Brände, sondern auch in anderen Teilen Südeuropas, darunter in Spanien und Griechenland. In der Türkei kämpften Feuerwehren laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in vier Provinzen im Westen des Landes gegen mehrere Waldbrände.

In den bei Touristen beliebten Provinzen Mugla und Antalya sowie an anderen Orten breiteten sich angetrieben von starkem Wind Feuer aus. Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr setzte Löschflugzeuge und Hubschrauber ein. Bereits am Vortag hatten die Behörden in Griechenland den Tod von drei Feuerwehrleuten bei einem Einsatz auf der Insel Kreta gemeldet.

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