USA: Zehntausende nach Sturm immer noch ohne Strom | Weather.com
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Zehntausende in Indiana nach Sturm immer noch ohne Strom

Unwetter die vor über einer Woche gewütet haben, beeinträchtigen den Alltag in den USA noch immer.

18. August 2026: Ein umgestürzter Baum liegt vor einem Haus in Portage, Indiana. (Jeremy Spurrier via AP)
18. August 2026: Ein umgestürzter Baum liegt vor einem Haus in Portage, Indiana.
(Jeremy Spurrier via AP)

Mehr als eine Woche nach den Unwettern im Mittleren Westen der USA haben im Bundesstaat Indiana Zehntausende Menschen immer noch keinen Strom. Reparaturtrupps seien zwar rund um die Uhr im Einsatz, doch am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) seien noch immer 75.000 Kunden ohne Strom gewesen, teilte der Energieversorger Nipsco mit. In der Stadt Gary standen Einwohner vor dem Gemeindezentrum Schlange für warme Mahlzeiten und um ihre Handys aufzuladen.

Der Sturm hatte in der Gegend um Gary Nipsco zufolge rund 300 Leitungsmasten und 44 Hochspannungsmasten beschädigt oder zerstört, weshalb zunächst etwa 300.000 Menschen im Dunkeln saßen. Um alle Leitungen zu reparieren oder zu ersetzen, werde es wohl bis Dienstag kommender Woche dauern, sagte Unternehmenssprecherin Melody Birmingham. "Das sind keine einfachen Reparaturen", sagte sie. "Hier geht es um den Wiederaufbau ganzer Systeme."

Hitze ohne Kühlschränke

Bis dahin müssen die Menschen in der Sommerhitze ohne Klimaanlagen, Kühlschränke und Tiefkühltruhen auskommen – es sei denn, sie haben einen Notstromgenerator. Der gehe allerdings ins Geld, sagte der 51-jährige Jeremy Spurrier. Pro Tag koste ihn der Betrieb 75 Dollar (etwa 65 Euro) für den Treibstoff. Um sein Insulin zu kühlen, fahre er nach Illinois und hole Eis. "Falls mir das Eis ausgeht, ist Insulin im Wert von mehreren Hundert Dollar schlicht verdorben", sagte er.

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