Explosive Gewitter-Lage – Tornado-Gefahr in Bayern, Österreich und Tschechien | Weather.com
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Explosive Gewitter-Lage – Tornado-Gefahr in Bayern, Österreich und Tschechien

In drei Regionen kommt es am Freitag zu Gewittern: im Osten, im Nordwesten und im äußersten Südosten. Auch in Österreich und Tschechien drohen schwere Unwetter. Besonders im Süden bilden sich ab 15 Uhr Superzellen.

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In drei Regionen kommt es am Freitag zu Gewittern: im Osten, im Nordwesten und im äußersten Südosten. Auch in Österreich und Tschechien drohen schwere Unwetter. Besonders im Süden bilden sich ab 15 Uhr Superzellen.

Superzellen und Tornado-Gefahr im Süden

Der Schwerpunkt der Gewitter liegt im Süden. Ab 15 Uhr drohen dort schwere Gewitter und Superzellen. Die Tornadogefahr ist in Oberösterreich und Salzburg besonders hoch, aber auch auf deutscher und tschechischer Seite deutlich erhöht.

Die Hagelkorngröße kann leicht 3 Zentimeter erreichen, die Luftmasse gibt heute sogar bis zu 6 Zentimeter her – es handelt sich damit um sehr großen Hagel. Bitte Vorsicht walten lassen.

Hinzu kommt die Gefahr von Orkanböen bis 120 km/h sowie exzessivem Starkregen mit Überschwemmungsgefahr.

Zugbahn der Unwetter

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Die Gewitter ziehen von den bayerischen Alpen über Oberösterreich nach Tschechien, gegen Mitternacht erreichen sie Polen. Die schwersten Unwetter sollten gegen 22 Uhr durchgezogen sein, doch die Lage bleibt bis dahin sehr ausgeprägt. Auch in der Nacht sind noch Sturmböen und Starkregen möglich.

Gewitter im Osten Deutschlands

Im Osten Deutschlands muss am Freitagnachmittag mit Starkregen und Sturmböen gerechnet werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich bereits vor der Kaltfront einzelne Gewitter bilden – auch daraus könnten sich Superzellen entwickeln, allerdings mit deutlich geringerem Unwetterpotenzial als im Süden. Am Abend ziehen auch diese Gewitter ab.

Dritte Gewitterregion: von Köln bis Hamburg

Die dritte Gewitterregion erstreckt sich grob von Köln über Kassel bis Hamburg. Hier zieht ein sogenannter Rückseitentrog durch, der erneut Gewitter auslöst. Am Freitagnachmittag sind Sturmböen und lokaler Starkregen möglich. Auch diese Gewitter sind am Abend vorüber.

Fazit

In der Abstufung sind die Gewitter im Süden am stärksten, gefolgt vom Osten. Im Westen und Norden fallen sie vergleichsweise am schwächsten aus. Dennoch bergen alle drei Gewitterzonen Unwetterpotenzial und sollten nicht unterschätzt werden. Bitte beachten Sie die aktuellen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

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