El Niño erstickt Hurrikane im Keim | Weather.com
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Historisch ruhig: El Niño erstickt die Hurrikane im Keim

Es ist eine außergewöhnlich ruhige Hurrikan-Saison auf dem Atlantik. Der Grund dafür ist El Niño.

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Bisher gab es noch keinen einzigen Hurrikan auf dem Atlantik. Das ist seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1915 noch nicht vorgekommen.

Warum gab es noch keinen Hurrikan auf dem Atlantik?

El Niño ändert die Walker-Zellen, also die Strömungsverhältnisse in den Tropen. Es gibt immer Orte, an denen Luft aufsteigt und Orte, an denen sie absinkt. Durch El Niño – also durch das warme Oberflächenwasser – verschiebt sich die Zone aufsteigender Luft immer mehr in den Pazifik und zunehmend auch nach Osten.

Die korrespondierende Zone mit absinkender Luft liegt dann über dem Atlantik, kurz vor Afrika. Genau dort also, wo die atlantischen Hurrikane entstehen. Sie bilden sich sehr oft bei den Kapverden aus einer tropischen Welle erster Gewitter.

El Niño erstickt Stürme im Keim

El Niño erstickt quasi die Entwicklung der Stürme bereits im Keim. Das ist der Grund, warum es in diesem Jahr bisher noch keinen einzigen Hurrikan auf dem Atlantik gab.

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Seit Beginn der Aufzeichnungen ist das noch nicht vorgekommen. Bisher gab es noch kein Jahr, das bis Ende September keinen einzigen Hurrikan auf dem Atlantik zu verzeichnen hatte.

Doch so ganz still ist der Atlantik nicht. Es gab mehrere Tropenstürme, die aber die Hurrikan-Schwelle nicht überschritten haben.

Monster-Hurrikan auf dem Pazifik

Ganz anders sieht es im Pazifik aus. Östlich von Hawaii gab es dort schon einige Hurrikane. Momentan befindet sich sogar ein Monster-Hurrikan vor Mexiko.

Kommt es zu einem La Nina, ist es genau andersrum. Dann ist die Aktivität auf dem Pazifik gedämpft und auf dem Atlantik bilden sich viele Hurrikane.

Und die Saison ist noch nicht vorbei. Offiziell geht die Hurrikan-Saison bis zum 30. November. Bis dahin ist die Chance noch groß, dass sich ein Hurrikan auf dem Atlantik bildet.

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