El Niño: Notstand in Kalifornien "sinnvoll" | Weather.com
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Notstand in Kalifornien wegen El Niño ausgerufen: Gerechtfertigt oder Panikmache?

Es droht das stärkste El Niño der Messgeschichte. Kalifornien hat bereits den Notstand ausgerufen.

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Es droht das stärkste El Niño der Messgeschichte. In Amerika werden die Auswirkungen viel drastischer sein als in Europa. Aber rechtfertigt eine Wettervorhersage das Ausrufen des Notstandes in Kalifornien?

El Niño brachte schonmal 650 Liter Regen in San Francisco

Der ausgerufene Notstand ist eine Maßnahme der Verwaltung, um bei Unwettern oder Katastrophen schnell reagieren zu können. "Und das ist sehr sinnvoll", sagt Meteorologe Jan Schenk.

Während eines El Niño kommt es verstärkt zu Regen entlang der Westküste der USA. Der Ananas-Express, der wohl bekannteste atmosphärische Fluss, ist stark und bringt sehr viel Regen.

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Im Jahr 1998, als es ebenfalls ein extrem starkes El-Niño-Ereignis gab, fielen allein in San Francisco 652 Liter pro Quadratmeter von Januar bis Ende März. Und in den Bergen der Sierra Nevada und im Kalifornischen Küstengebirge sind noch hunderte Liter mehr gefallen. Die Konsequenz sind in der Regel Hochwasser, Erdrutsche und große Schäden an der Infrastruktur.

Weil dieser Effekt wissenschaftlich erwiesen ist, muss man davon ausgehen, dass es auch dieses Jahr wieder zu heftigen Niederschlägen kommen wird. Hochwasser ist in diesem Winter daher sehr wahrscheinlich.

Kommt der Notstand zu früh?

Die starken Niederschläge sind in der Vergangenheit immer zwischen Januar und März aufgetreten und nicht bereits im September. Aber es könnte ein historisches El Niño werden und vielleicht brauchen auch die Behörden etwas Vorlaufzeit, um schnell handlungsfähig zu sein.

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