Rekordwinter in USA: Mehr als ein Dutzend Menschen durch Kälte gestorben | Weather.com
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Rekordwinter in USA: Mehr als ein Dutzend Menschen durch Kälte gestorben

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Kälterekorde nach Polarwirbel-Split

Stürme und rekordverdächtige Wintertemperaturen haben in den USA mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Millionen Menschen waren am Dienstag ohne Strom, wie die Behörden mitteilten. Es gab nicht nur heftigen Schneefall, sondern örtlich aus Eisregen. Der Frostwind fegte von Kanada bis Mexiko. An der texanischen Golfküste wurden Skifahrer gesichtet. Ein Temperaturanstieg über den Gefrierpunkt wurde erst für Mittwochnachmittag (Ortszeit) erwartet.

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In North Carolina erhob sich ohne große Vorwarnung ein Tornado, der im Landkreis Brunswick County drei Menschen tötete und zehn verletzte. Der Nationale Wetterdienst räumte ein, er sei selbst überrascht, wie schnell sich der Sturm auf Geschwindigkeiten von bis zu 257 Stundenkilometer verstärkt habe.

Stromnetze überlastet

In Chicago fielen 46 Zentimeter Schnee, Schulen wurden geschlossen. Viele Menschen drehten die Elektroheizung höher, was die Stromnetze überlastete. Versorger mahnten ihre Kunden, es bei 20 Grad Raumtemperatur zu belassen und keine großen Geräte einzuschalten. Andere Energie-Unternehmen konnten sich nur noch behelfen, indem sie den Strom zeitweise ganz abschalteten.

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In Texas, in Teilen der Appalachen und in Oregon waren fast zweieinhalb Millionen Menschen ohne Elektrizität. Allein in Texas waren es zwei Millionen. Hier öffneten die Behörden 35 Notunterkünfte für mehr als 1000 Personen.

Lebensgefährliche Heizmethoden

Nachdem in Texas mindestens 13 Kinder mit einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gekommen waren, warnten die Behörden vor gefährlichen Heizmethoden wie Gasöfen und Dieselaggregaten. In der Gegend von Houston wurden eine Großmutter und drei Enkelkinder bei einem Brand getötet. Nach Feuerwehrangaben hatte die Frau wahrscheinlich versucht, ihre kalte Wohnung mit einem Feuer im Kamin warm zu bekommen. Ebenfalls in Houston starben eine Frau und ein Mädchen vermutlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Ihr Haus war ohne Strom gewesen. Daher hatten sie in der angrenzenden Garage den Automotor laufen lassen. Auch in Fort Worth gab es einen Todesfall durch giftige Dämpfe. Außerdem wurden zwei Männer tot an Straßen gefunden.

Auf vereisten Straßen kam es außerdem zu tödlichen Verkehrsunfällen. So rutsche in Kentucky ein Auto von der Straße, überschlug sich und stürzte in einen Kanal. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben. In Tennessee starb ein Zehnjähriger, der nach Feuerwehrangaben in einen vereisten Teich eingebrochen war.

Mehrere Städte meldeten Rekordtemperaturen. In Minnesota wurde in Hibbing/Chisholm mit minus 39 Grad ein Kälterekord gemessen, in Sioux Falls/South Dakota sank das Thermometer auf minus 26 Grad. In Nebraska war es mit minus 30 Grad so kalt wie seit 25 Jahren nicht.

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