Wärmeanomalie erfasst Europa: Bis zu 30 Grad - Temperaturen schnellen in die Höhe | The Weather Channel
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Wärmeanomalie erfasst Europa: Bis zu 30 Grad - Temperaturen schnellen in die Höhe

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Verantwortlich für die Warmluftzufuhr sind zwei Tiefdruckgebiete. Eines davon liegt vor der Küste Portugals, das zweite ist Ex-Hurrikan Ida. Der ehemalige Hurrikan hat auf dem Atlantik an der Polarfront eine Tiefdruckentwicklung angestoßen. Dieses Tief zieht nördlich von Großbritannien nach Skandinavien.

Beide Tiefs bringen in ihrem Warmsektor sehr warme und feuchte Luft in den Norden. Und durch die Kombination der Tiefdruckgebiete gelangt sehr warme Luft ungewöhnlich weit in den Norden.

Bis 8 Grad zu warm

Durch das Tief vor der Küste bildet sich die Wärmeanomalie zuerst auf der Iberischen Halbinsel aus. Im Laufe der Woche wird zunehmend warme Luft auch nach Deutschland gebracht. Am Ende der Woche werden dann bei uns die höchsten Temperaturen erwartet. Bis zu 30 Grad sind möglich.

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Diese Temperaturen sind für September ungewöhnlich. Sie lieben bis zu 8 Grad über dem Schnitt. Der Sommer geht also in dieser Woche in die Verlängerung.

Mit der Wärme kommt der Regen

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Die warmen Luftmassen aus dem Süden haben aber auch viel Feuchtigkeit im Gepäck. Zunächst verhindert die Nähe zu Hoch Hermelinde im Osten noch weitgehend die Schauer und Gewitter. Nur im Südwesten, den Alpen und den östlichen Mittelgebirgen kann es vereinzelt blitzen und donnern.

Im Laufe der Woche wird Hermelinde aber immer schwächer und der Tiefdruckeinfluss wird stärker. Ab Donnerstag ziehen von Südwesten her Schauer und Gewitter in ganz Deutschland auf. Die Regenmengen halten sich aber in Grenzen, zu Unwettern wird es nicht kommen.

Weiterer Verlauf unsicher

Wie sich das Wetter ab dem kommenden Wochenende weiterentwickelt, ist noch nicht ganz klar. Es kann sein, dass sich die warme Luft noch länger hält. Aber auch ein deutlicher Temperaturrückgang ist möglich.

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