Bis zu -25 Grad drohen: Sibirische Kaltluft macht Dauerfrost bis in den Januar möglich | The Weather Channel
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Bis zu -25 Grad drohen: Sibirische Kaltluft macht Dauerfrost bis in den Januar möglich

So drückt die Kaltluft aus Sibirien herein.
(TWC)

Selten war die Wetterprognose vor Weihnachten so spannend wie dieses Jahr. Wir berichten von den neuesten Entwicklungen, denn das Wetter und insbesondere die Schneevorhersage ändert sich momentan schnell.

Extreme Kälte über Weihnachten möglich

Es steht schon länger fest, dass es an Weihnachten kalt wird . Ungefähr ab den 22. Dezember fallen die Durchschnittstemperaturen in Deutschland unter 0 Grad. Doch an dieser Marke könnte noch lange nicht Schluss sein. Es ist möglich, dass sogar Tiefstwerte unterhalb von -20 Grad in Deutschland auftreten.

Winterbeginn ab Freitag

Das Azorenhoch wird ab Freitag wieder wetterbestimmend. Damit wird die Zufuhr milder Luft über Deutschland blockiert und der Winter ist plötzlich wieder da. Anfangs fallen die Temperaturen noch langsam, aber in Osteuropa passiert Bemerkenswertes: Sibirische Luft gelangt nach Osteuropa. Diese extreme Kaltluft wird nördlich um den Ural geführt und erreicht Russland, Schweden, Finnland und das Baltikum am Montag. Das bedeutet: In Moskau fallen die Tiefstwerte auf bis zu -30 Grad, in Schweden auf bis zu -25 Grad und im Baltikum auf bis zu -15 Grad.

Mögliches Szenario: "Beast from the East"

Die sibirische Kaltluft wird auch für Deutschland und ganz Westeuropa gefährlich. Denn es könnte Ostwind einsetzen. Dann kommt es zu einem „Beast from the East“, also zu extremer Kälte von Russland bis nach Irland und Spanien.

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Aber das muss nicht passieren. Die Wetterprognose wird schon ab Montag zunehmend unsicher. Das bedeutet, dass das „Beast from the East“ nur ein mögliches Szenario ist. Es kann auch sein, dass die Kälte in Richtung Schwarzes Meer abdriftet. Oder es wird nur der Osten Deutschlands von der extremen Kälte getroffen. Plausibel sind aber alle skizzierten Wetterlagen. Und das macht die Vorhersage so schwer. Festzuhalten ist: Es besteht ein Risiko für extreme Kälte. Das bedeutet, dass wir in den kommenden Tage die Wetterprognosen sehr genau verfolgen müssen, um gegebenenfalls rechtzeitig vorbereitet zu sein.

Schneefall kommt rechtzeitig zu Weihnachten.
(TWC)

Weiße Weihnachten im ganzen Land

Die Entwicklung der Kälte beeinflusst natürlich auch die Schneefallprognose. Derzeit ist noch relativ wenig Schneefall bis Weihnachten vorhergesagt, Aber das kann sich schnell ändern. Denn wenn Kaltluft und Ostwind an der Ostseeküste ankommen, können sie auch schnell Schneeverwehungen auslösen.

Fällt ein Tiefdruckgebiet aus Spanien etwas stärker aus, kann auch das schnell zu massiven Schneefällen führen, da dann warme Mittelmeerluft auf sibirische Kaltluft trifft. Die genaue Schneeprognose ist deshalb im Moment noch sehr unsicher. Sicher ist: An Weihnachten wird es in Deutschland kalt und es kann auch überall Schnee geben. Das sind die besten Chancen auf weiße Weihnachten seit mehr als 10 Jahren.

Ostluft kann bis zu -25 Grad an Silvester bringen

Auch nach Weihnachten wird es kalt bleibt. Die eisige Ostluft kann an Silvester Werte von bis zu -25 Grad bringen. So kalt muss es jedoch nicht werden. Aber es wäre schon eine große Überraschung, wenn es nicht frostig und kalt würde.

D​auerfrost im Januar

Wahrscheinlich bleibt es auch im Januar weiterhin kalt in Europa. Die großen Globalmodelle sind sich da einig. So könnten uns einige Wochen Dauerfrost bevorstehen. Im neuen Jahr sollte es dann zugefrorene Seen geben, was Schlittschuhlaufen möglich macht. In Hamburg könnte sogar die Alster zufrieren. Es steht uns offenbar ein harter Winter bevor.

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