Folgt auf neuerliche Regenextreme wieder Hochwasser? So wird das Wetter zum EM-Start | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Folgt auf neuerliche Regenextreme wieder Hochwasser? So wird das Wetter zum EM-Start

Massive lightning bolt on 30.07.2017 at Zusmarshausen west of Augsburg (Bavaria).
Auch in der kommenden Woche ist die Wahrscheinlichkeit für Unwetter und Gewitter speziell im Süden von Deutschland hoch.
(GettyImages)

Ganz Deutschland fiebert dem Sommermärchen 2.0 entgegen. Die Eröffnungsfeier der Fußball-Europameisterschaft findet am kommenden Freitag statt. Doch wird der dreizehnte Mann, das Wetter, mitspielen?

Perfektes Sommerwetter - nur nicht in Deutschland

Der Blick auf die Großwetterlage am Montag zeigt sich mit einer Tiefdruckzone über Nordeuropa. Diese befördert Luft polaren Ursprungs bis nach Deutschland, ab Mitte der Woche wird sich diese Luftmasse in Form eines Troges landesweit ausgebreitet haben.

In Schach gehalten wird diese durch Hochdruckgebiete über dem Atlantik, sodass sich das Tief bis zum Mittwoch bis zur Iberischen Halbinsel ausweiten kann. Das wiederum ermöglicht die Bildung eines Höhenrückens über dem südöstlichen Mittelmeerraum, was perfektes Sommerwetter verspricht - allerdings leider nicht in Deutschland, sondern im Ägäis-Raum.

Wieder viel Regen im Süden

Dennoch versuchen diese heißen Luftmassen über die Alpen nach Deutschland zu gelangen. Abhängig von der Ausbildung der Tief- und Hochdruckgebiete könnte ab Mittwoch tatsächlich der Sommer Einzug halten. Was allerdings unausweichlich scheint: Aufgrund der hohen Temperaturunterschiede der Luftmassen kommt es abermals zu einem Anstieg der Gewitterneigung.

Bleiben Sie mit der kostenlosen App von The Weather Channel immer auf dem neuesten Stand! Hier herunterladen!

Die Wettermodelle zeigen viel Regen für die kommenden Tage, insbesondere im Süden könnte es zu Regenextremen kommen. Diese werden vor allem von den Alpen bis nach Niederbayern erwartet. Das könnte wiederum zu einer abermaligen Anspannung der Hochwasserlage führen.

Doch auch im Norden scheint der Sommer weit entfernt: Aufgrund der kalten Luftmassen bleiben die Temperaturen bei unter 20 Grad.

Montag: Regen im Norden und Zentrum

Am Montag ziehen Regenwolken von der Nordsee ins Land und greifen im Laufe des Tages auf die Mitte über. Aus den Schauern werden dann ab dem Mittag örtlich kräftige Gewitter, die von Sturmböen begleitet werden. Im Osten bleibt es tagsüber trocken und die Sonne zeigt sich, die Luft kann sich auf maximal 22 Grad erwärmen. Ansonsten macht das Thermometer bereits bei Werten zwischen 15 und 20 Grad Halt.

In der folgenden Nacht gibt es schauerartigen Regen im Norden und einzelne Gewitter bilden sich. Im Süden kann nur an den Alpen kann kurzzeitig ein wenig Regen fallen.

Dienstag: Größtenteils trocken & kalt

Am Dienstag bleibt es vorwiegend trocken, speziell von Baden-Württemberg bis nach Thüringen. Schauer und Gewitter bestimmen das Wettergeschehen im Norden sowie in den Alpen. An den Küsten ist der Wind stürmisch. Die Tageshöchstwerte erreichen gerade mal Werte von 13 bis 19 Grad.

Advertisement

Die Nacht zum Mittwoch fällt kalt mit Werten von 10 bis 2 Grad besonders kalt aus.

Mittwoch: Teils Sonne, teils Schauer

Am Mittwoch zeigt sich das Wetter in der Mitte des Landes von seiner freundlicheren Seite: Es ist trocken und teils sonnig. Im Süden und Südosten kommt es abermals zu anhaltendem Regen, der teils schauerartig ausfallen kann. Auch im Norden kann es zu einzelnen Schauern kommen.

Donnerstag: Hohe Gewitterneigung

Am Donnerstag ist der Himmel unter anderem stark bewölkt, insbesondere im Südosten und im Norden. Aus den Wolken fällt teils intensiver Regen oder Schauer, die ebenfalls kräftig ausfallen können. Die Gewitterneigung ist hoch. In der Mitte sind die Wolken lichter, sodass hin und wieder die Sonne zu sehen ist. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 20 Grad.

In der Nacht zum Freitag ziehen Wolken mit Schauerpotenzial in die Küstenregionen. Ansonsten ist es meistens trocken bei Frühwerten von 11 bis 7 Grad.

Freitag: Weiterhin Gewitterrisiko

Am Freitag verdichten sich die Wolken und schauerartiger und vor allem gewittriger Regen kann sich bilden. Die Luft erwärmt sich am Tag auf maximal 20 bis 24 Grad.

In der Nacht zum Samstag ist es weiterhin wechselhaft und das Thermometer ist bis zur Frühe auf 13 bis 10 Grad gesunken.

Stürmischer Samstag

Am Samstag sind weitere Gewitter möglich, die auch zu starken Winden führen können. In Schauernähe muss unter anderem auch mit stürmischen Böen gerechnet werden. Auch am Samstg bleibt ein Sommertag aus, denn das Thermometer erreicht abermals 24 Grad.

D​as könnte Sie auch interessieren:

Hochwasser legte Wasserkraftwerke lahm

Neuerliche Regenfälle in Süddeutschland fallen mild aus

Überflutete Straßen: Darum sollte man das Auto stehenlassen

Advertisement