Schneefall nächste Woche begrenzt sich auf wenige Regionen | Weather.com
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Schneefall nächste Woche begrenzt sich auf wenige Regionen

Polarluft über Deutschland

(TWC)

Schnee-Update für nächste Woche

Der Schneefall in der nächsten Woche wird sich auf das Bergland und den Norden begrenzen. Im Süden werden sich die Reste der Warmluft behaupten können.

Damit fällt das Wetter stark unterschiedlich aus. Aus Südwesten zieht Regen auf. In den Alpen und in höheren Lagen der Mittelgebirge kommt der Niederschlag als Schnee herunter. Jeweils am Montag und Dienstag passiert ein Regengebiet aus Süden das Land.

Kaltluft aus Norden nächste Woche

Auf der anderen Seite kommt Kaltluft aus Norden bei uns an. Aber anders als noch am Donnerstag prognostiziert, schafft es die Kaltluft nur bis in die Mitte Deutschlands und nicht bis an die Alpen.

Damit kann es im Norden schneien, bei Höchstwerten um die 5 Grad, während es im Süden relativ mild bleibt. Am Rhein liegen die Höchstwerte dann immer noch bei 12 Grad.

Allerdings kann sich das auch wieder ändern. Die Kaltluft aus Norden wird nur von einem Tiefdruckgebiet über Südfrankreich aufgehalten, das mit Warmluft sozusagen dagegenhält. Im Übrigen gelangt dabei auch Sahara-Luft nach Italien und Griechenland. Für Griechenland bringt die Wüstenluft warme Temperaturen, für Italien aber unwetterartigen Gewitterregen.

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Temperatursturz um 10 Grad

Polarluft flutet Deutschland und nicht nur die Temperaturen stürzen ab: Am Samstag, Sonntag und Montag ist es noch frühsommerlich warm, mit Spitzenwerten zwischen 15 und 20 Grad. Und am Mittwoch werden plötzlich nur noch 3 bis 7 Grad prognostiziert. Das Wetter wird wieder winterlich und neben den Temperaturen sinkt auch die Schneefallgrenze.

Liegen die Werte zunächst noch im Schnitt 5 Grad über normal, so sinken sie rapide bis auf 3 Grad unter normal. Es wird also nochmal deutlich kälter. Und auch der Schnee kommt nochmal zurück.

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Unser frühsommerliches Hochdruckwetter verabschiedet sich schon am Sonntag und ein Grönland-Hoch übernimmt die Wetterregie. Und wie der Name schon vermuten lässt, hat das was mit Kaltluft zu tun.

Polarluft flutet Deutschland

Ab Montagabend erreicht uns mäßig kalte Polarluft über die Nordsee. Die Temperaturen fallen, die warme Wüstenluft ist weg und es kann schneien.

Gleich zwei Tiefdruckgebiete kommen auf Deutschland zu. Eines aus Südwesten, das am Montag und Dienstag Regen in den Süden und Schneefall in die Alpen trägt. Und ein weiteres Tief über dem Baltikum schickt seine Kaltfront aus Norden. Vom Hochdruck bleibt nichts übrig. Deutschland wird spätestens ab Mittwoch von Kaltluft geflutet und mit dem Frühsommer ist es dann erstmal vorbei.

Schneefall aus Norden

Der Schneefall aus Norden ist nicht sonderlich stark. Es fallen ein paar Flocken, aber es bleibt nur in den Nächten liegen. Nach Sonnenaufgang schmilzt der Schnee dahin. Dafür schneit es in den Nächten auch schon mal bis ganz runter.

Etwas unangenehm könnte der Ostwind werden, der ab Donnerstag einsetzt. Grundsätzlich bleibt es bis Ende nächster Woche kühl, ehe sich wieder Warmluft auf den Weg zu uns macht.

Es ist im Moment wie in einer Achterbahn. Es geht rauf und runter mit den Temperaturen. Und das macht auch die Wettervorhersage nicht unbedingt leichter. Zudem spielt der Polarwirbel verrückt und könnte uns noch einen harten Wintereinbruch im März bescheren.

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