Glatteis-Warnung im Nordosten: DWD warnt vor Glätte | Weather.com
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Achtung Glätte - In welchen Regionen besondere Vorsicht geboten ist

Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto: Vielerorts müssen die Menschen wegen rutschiger Straßen und Gehwege vorsichtig sein. Wie sich das Wetter entwickelt.

Caution
Winter ade – bringt in den nächsten Tagen allerdings auch Gefahrenlagen wie gefrierenden Regen, Straßenglätte, Sturmböen und Hochwasser
(TWC)

Wer heute Morgen raus muss, sollte vorsichtig sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Nordosten Deutschlands bis in den Vormittag hinein vor Glätte. Zwischen Ostsee und Lausitz sei mit markanter Glätte und Glatteis zu rechnen, teilte der DWD mit. 

Gefrierender Regen

Ursache ist gefrierender Regen, der sich von West nach Ost ausbreitet. Besonders betroffen ist laut Warnlagebericht ein Gebiet östlich einer Linie von Ostholstein über den Harz bis ins westliche Erzgebirge. "Das bedeutet wie so häufig dieser Tage Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr", sagt Meteorologe Thorsten Kaluza. Auch zu Fuß und auf dem Rad ist natürlich Vorsicht geboten. Im Laufe des Samstags soll sich die Lage von Westen her mit deutlich milderen Temperaturen entspannen. Die Glättegefahr nehme dann rasch ab, hieß es weiter. 

Schneefall im Bergland

In der Osthälfte und vereinzelt in der Mitte des Landes tritt zu Beginn der Nacht noch leichter Frost bei null bis zu minus sechs Grad auf, bevor von Westen her Tauwetter einsetzt. Neben gefrierendem Regen kann es in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen schneien. Dort werden zunächst ein bis fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, in tiefen Lagen im Osten sind vorübergehend ebenfalls wenige Zentimeter möglich.

Im Allgäu bis zu 40 Zentimeter Neuschnee

Heute steigt die Schneefallgrenze rasch auf über 1.000 Meter. Am Alpenrand fallen oberhalb dieser Marke verbreitet 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen bis zu 30 Zentimeter, im Allgäu örtlich sogar bis zu 40 Zentimeter. Mit der einsetzenden Milderung kommt von Westen her Regen.

Kräftiger Wind, Regen und Schmelzwasser

In einigen Mittelgebirgslagen können bis Montagabend durch Regen und Schmelzwasser 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Zudem frischt der Wind auf. An Küstenabschnitten und im Bergland sind Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Auf dem Brocken werden schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde erwartet. Auch im Bergland bleibt es stürmisch.

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