Gewitterlage spitzt sich zu: Superzellen sind möglich | Weather.com
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Gewitterlage spitzt sich zu: Superzellen sind möglich

Am Mittwochnachmittag ziehen kräftige Gewitter über Süddeutschland. Lokal treten Starkregen, Hagel und einzelne Superzellen auf.

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Am Mittwochnachmittag und -abend erreicht die aktuelle Gewitterlage ihre letzte, aber noch einmal brisante Phase. Von Südwesten her ziehen neue Gewitterlinien auf, die lokal kräftig ausfallen können. Neben Starkregen und Hagel ist auch die Bildung einer Superzelle nicht vollständig auszuschließen.

Zugbahn der Gewitter

Die Gewitter entstehen über der Schweiz und Frankreich und ziehen weiter nach Nordosten. Betroffen sind vor allem:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • in der Nacht dann Teile von Franken und Thüringen

Im Verlauf der Nacht gehen die Gewitter nach und nach in flächigeren Regen über.

Starkregen und Hagel

Mit den Gewittern ist gebietsweise mit Starkregen zu rechnen. Lokal können innerhalb einer Stunde bis zu 25 Liter pro Quadratmeter fallen. Dazu kommt Hagel, der im Mittel Korngrößen von rund 3 Zentimetern erreichen kann – damit handelt es sich bereits um größeren Hagel, der Schäden an Fahrzeugen, Pflanzen und empfindlichen Objekten verursachen kann.

Möglichkeit von Superzellen

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Die Wetterlage lässt auch organisierte Gewitterstrukturen zu. Vor allem im Alpenvorland, im Bereich zwischen Augsburg und München, deuten einige Modelle am späten Mittwochnachmittag und -abend auf die Möglichkeit einzelner kräftiger Gewitter hin.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Superzelle ist insgesamt gering, aber vorhanden. Besonders südlich der Donau sowie im Großraum München sollten aktuelle Wetterwarnungen im Blick behalten werden.

Entwicklung in der Nacht und am Donnerstag

Später am Abend verlagern sich die Gewitter weiter nach Nordosten in Richtung:

  • Franken
  • Thüringen
  • Bayerischer Wald

Nach etwa 22 Uhr schwächen sich die Gewitterzellen ab und gehen mehr und mehr in Dauerregen über. Am Donnerstag kann es in Thüringen und Sachsen, möglicherweise auch in angrenzenden Regionen weiter nördlich, länger anhaltend regnen.

Zum Ende der Woche beruhigt sich die Wetterlage: Ab Freitag wird das Wetter nach aktuellem Stand wieder ruhiger und häufiger sonnig.

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