Brand im Hürtgenwald: Wann kommt der Regen? | Weather.com
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Brand im Hürtgenwald: Wann kommt der Regen?

Seit Donnerstag wütet ein Brand im Hürtgenwald (Kreis Düren). Und die Temperaturen steigen weiter.

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Die Lage ist inzwischen so ernst, dass der Dürener Ortsteil Gey evakuiert werden musste. Rund 2000 Menschen haben in der Nacht ihre Häuser verlassen. Die Löscharbeiten laufen, werden aber durch alte Weltkriegsmunition im Boden erheblich erschwert.

Extreme Hitze und trockene Böden im Westen

Auch das Wetter in Deutschland liefert gerade besonders günstige Bedingungen für den Brand: Trockenheit, Hitze und Wind sorgen derzeit für ausgeprägtes Feuerwetter in der Region.

Ein wesentlicher Faktor ist die anhaltende Trockenheit. Die vielen Hitzewellen haben in diesem Sommer immer wieder für extrem hohe Temperaturen und wenig Niederschlag gesorgt. Besonders der Westen und Südwesten Deutschlands haben deutlich weniger Regen abbekommen als üblich.

Hitzewelle im Westen: Wie heiß wird es im Waldbrandgebiet?

Am Freitag bleibt es bei der Hitze im Kreis Düren: Die Temperaturen können auf bis zu 36 Grad steigen. Gleichzeitig ist die Luft außergewöhnlich trocken. Am Morgen lag die relative Luftfeuchtigkeit in der Region noch bei etwa 25 Prozent. Mit der kräftigen Hitze kann sie im Laufe des Tages auf nur noch rund 12 Prozent sinken.

Damit trocknen nicht nur Böden, sondern auch Gräser, Sträucher, Laub und Totholz besonders schnell aus. Dieses trockene Brennmaterial lässt sich leicht entzünden und ermöglicht es einem Feuer, sich rasch auszubreiten.

Zusätzlichen Schub liefert der Wind: Böen um die 30 km/h können Flammen und Glut weitertragen.

Waldbrand im Westen: Kommt jetzt Regen am Wochenende?

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Die entscheidende Frage ist: Kann das Wetter am Wochenende helfen? Grundsätzlich kann Niederschlag die Waldbrände deutlich abbremsen: Er befeuchtet das trockene Brennmaterial und kann Flammen direkt löschen.

Allerdings wird es auch am Samstag im Kreis Düren nochmal bis zu 32 Grad heiß. Erst am Samstagabend könnten lokale Gewitter aufziehen und teils auch kräftigen Regen bringen.

Ob der Regen allerdings ausgerechnet das betroffene Waldbrandgebiet erreicht, ist unsicher. Die Gewitter sind kleinräumig und können den Niederschlag auf engstem Raum sehr unterschiedlich verteilen. Ein flächiger, anhaltender Regen ist derzeit nicht in Sicht.

Sonntag bringt Abkühlung im Westen

Am Sonntag deutet sich mit der Kaltfront immerhin ein deutlicher Temperatursturz an. Im Kreis Düren werden dann nur noch Höchstwerte um die 24 Grad erwartet.

Die Abkühlung hilft grundsätzlich, doch sie bedeutet nicht automatisch das Ende der Trockenheit. Da derzeit nur wenig feuchte Luft vorhanden ist, gibt es auch am Sonntag keine großflächigen und ergiebigen Regenfälle.

Wettermodelle wie ECMWF und ICON berechnen für Sonntagabend und die Nacht zum Montag zwar erneut einzelne Schauer. Wie viel Regen dabei tatsächlich im Hürtgenwald ankommt, ist allerdings noch unsicher.

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