Heute kommt der Wetterumschwung | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Gewitter, Starkregen, Temperatursturz: Heute kommt der Wetterumschwung

Das Wetter schlägt heute um: Neue Gewitter bringen nicht nur Starkregen, sondern auch den Temperatursturz.

Play

Die Gewitter in Deutschland bleiben weiter aktiv. Besonders am Alpenrand und im Alpenvorland droht heute kräftiger Starkregen. Aber auch im Nordwesten müssen wir mit Wind und einzelnen Gewittern rechnen.

Wie ernst die Lage ist, zeigte sich schon am Dienstagabend im Breisgau: In Freiburg wurden nach Angaben von Feuerwehr und dpa drei Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.

Besonders in zwei Regionen bleibt die Wetterlage heute angespannt: In Süddeutschland und im Norden. Erst am Donnerstag wird sich das Wetter in Deutschland allmählich wieder beruhigen.

Gewitter am Mittwoch: Wo kommt es zu Unwettern?

Am Mittwoch nimmt die Kaltfront noch einmal Fahrt auf. Besonders am Alpenrand und im Alpenvorland kann es über längere Zeit kräftigen Starkregen geben. Bis heute Abend sind Regenmengen von 15 bis 35 Liter pro Quadratmeter möglich.

Grafische Darstellung der Regenmengen bei Starkregen, veranschaulicht mit 1-Liter-Milchpackungen.
Das ist die Definition von Starkregen.
(TWC)

Der Grund dafür ist die nur schleppend vorankommende Kaltfront. Sie sorgt für intensive und lang anhaltende Niederschläge. Einzelne Wettermodelle rechnen sogar mit markantem Starkregen und lokal unwetterartigen Mengen.

Kaltluftgewitter an der Nordsee

An der Nordsee und in Ostfriesland bilden sich im Tagesverlauf sogenannte Kaltluftgewitter. Diese werden durch kühlere Luft in höheren Schichten ausgelöst.

Advertisement

Dort steht vor allem der Wind im Fokus. Möglich sind stürmische Böen und Sturmböen. Starkregen und kleiner Hagel sind im Norden eher unwahrscheinlich.

Auch rund um die Ostsee frischt der Wind am Mittwoch weiter auf. Vor allem am Abend sind in exponierten Lagen auch stürmische Böen möglich.

Mit der Kaltfront kommt der Temperatursturz

Mit den Unwettern in Deutschland kommt auch ein markanter Wetterwechsel. Die Temperaturen steigen am Mittwoch nur noch auf 17 bis 23 Grad.

Zuvor war es in vielen Teilen des Landes noch hochsommerlich warm. Damit fallen die Werte regional um mehr als zehn Grad. Wer draußen unterwegs ist, sollte sich deshalb nicht nur auf Regen und Wind, sondern auch auf deutlich kühlere Luft einstellen.

Ab Donnerstag entspannt sich die Wetterlage

Ab Donnerstag deutet sich über Mitteleuropa eine Hochdruckbrücke an. Damit kann sich die Wetterlage langsam stabilisieren.

Ganz vorbei ist das unbeständige Wetter allerdings noch nicht. Vor allem im Westen und Nordwesten ziehen weiterhin schwache Fronten mit etwas Regen durch.

Advertisement