Tornado-Serie zieht quer durch die USA | Weather.com
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Tornado-Serie zieht quer durch die USA

Warme Luft aus dem Golf trifft auf Kälte aus dem Norden: Diese Wetterlage beschwört heftige Unwetter in den USA herauf.

Wetterkarte der USA mit Unwetterwarnungen: Ein rot schraffiertes Gebiet von Texas über den Südosten bis zur Ostküste markiert ein hohes Risiko für schwere Gewitter mit Tornados und Blitzschlag. Starke Niederschläge und Schnee sind weiter nördlich im Bereich der Großen Seen und im Nordosten eingezeichnet; Städte wie Atlanta, Chicago, St. Louis, Washington, New York und Houston sind beschriftet.
Bis Anfang kommender Woche herrscht Tornado-Alarm in zentralen Landesteilen und an der Ostküste der USA
(TWC)

Die Unwetterlage in den USA bleibt angespannt. Besonders im zentralen Teil des Landes drohen in den kommenden Tagen weiterhin schwere Gewitter mit Tornados, Hagel und Orkanböen.

Am stärksten betroffen sind die Bundestaaten in den Great Plains und im Mittleren Westen. Städte wie Oklahoma City, St. Louis oder Chicago liegen immer wieder im Einflussbereich solcher schweren Gewitterlagen. Hier treffen häufig warme, feuchte Luftmassen aus dem Golf von Mexiko auf kältere Luft aus dem Norden. Das sind ideale Bedingungen, damit sich Superzellen und Tornados bilden können.

Im weiteren Wochenverlauf wandert das Sturmsystem schrittweise nach Osten. Damit geraten auch Regionen wie Nashville oder Atlanta stärker in den Fokus der Unwetter.

Gebirgskette könnte Gewitter abschwächen

Allerdings spielt dabei ein großes Gebirge eine wichtige Rolle: die Appalachen Mountains. Die Gebirgskette verläuft parallel zur Ostküste der USA und wirkt bei vielen Wetterlagen wie eine natürliche Barriere für schwere Gewitter.

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Wenn Gewitter aus dem Landesinneren nach Osten ziehen, müssen sie die Berge überqueren. Dabei kommt es häufig zu sogenannten Föhneffekten: auf der windabgewandten Seite der Gebirge sinkt die Luft ab, erwärmt sich und trocknet aus. Dieser Prozess kann die Gewitter deutlich abschwächen.

Gewitterzone zieht Richtung New York und Washington

Trotzdem können auch an der Ostküste kräftige Gewitter auftreten, vor allem wenn sich entlang der Kaltfront neue Gewitterzellen bilden.

In den kommenden Tagen dürfte sich die aktive Gewitterzone daher vom zentralen Teil der USA langsam in Richtung Osten verschieben und am Donnerstag Städte wie New York und Washington treffen.

Die Unwettergefahr in den USA bleibt bis Anfang nächster Woche bestehen. Erst ab Dienstag deutet sich nach aktuellen Prognosen eine allmähliche Beruhigung der Wetterlage an.

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