Wetter am Wochenende: Herbststurm trifft auf Spätsommer-Hitze | Weather.com
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Wochenend-Wetter zweigeteilt: Sturm im Norden, Sommer im Süden

Herbst oder Sommer? Diese Frage beantwortet das Wochenende gleich doppelt: Im Norden ziehen Schauer und stürmischer Wind durch, im Süden klettern die Temperaturen auf bis zu 27 Grad.

Wetterkarte mit einer blauen Linie als Kaltfront quer über Deutschland und mehreren Städtenamen.
Am Samstag zieht eine Kaltfront übers Land
(TWC)

Nachdem es am Freitag im Süden noch einmal kurzzeitig sehr warm war, sorgte eine Kaltfront in der Nacht auch dort für eine spürbare Abkühlung. Die Zweiteilung des Wetters bleibt Deutschland dennoch erhalten.

Samstag: Schauer und Sturmböen im Norden

Wer am Samstag im Tagesverlauf einen Blick aufs Wetterradar wirft, sieht ein Bild wie einen Streuselkuchen: Zahlreiche Regenschauer ziehen, angetrieben von einem Tief über Skandinavien, von der noch warmen Nordsee ins Landesinnere. Zwischen den teils kräftigen Schauern lugt aber auch immer wieder die Sonne durch tiefblauen Himmel. Dazu weht ein kräftiger Westwind, der in exponierten Lagen durchaus Sturmstärke erreichen kann. Mit maximal 16 Grad auf Rügen und 21 Grad in der Lausitz bleibt es herbstlich kühl.

Samstag: Bis zu 26 Grad im Süden

Im Süden bleibt es dagegen verbreitet trocken und überwiegend sonnig. Nur in Alpennähe fällt durch die Ausläufer der nächtlichen Kaltfront noch etwas Regen, der im Tagesverlauf nachlässt. Auch der Westwind ist hier spürbar schwächer als im Norden. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 23 und 26 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein.

Sonntag: Nebel zum Start, dann Beruhigung

Infografik mit farbigen Flächen und Linien zeigt die Regensumme in Deutschland für den 6. September 2026 mit Schwerpunkt im Norden und Nordosten
Regensumme heute und morgen: Der meiste Niederschlag fällt im Norden,
(TWC)
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Der Sonntag beginnt landesweit überwiegend freundlich und trocken. In den Niederungen der Landesmitte kann sich jedoch dichter Nebel bilden, der sich im Laufe des Vormittags rasch auflöst. Die Frühtemperaturen liegen hier oft nur im oberen einstelligen Bereich – auch hier macht sich der Herbst allmählich bemerkbar. Grund dafür ist ein Zwischenhoch über der Landesmitte. Im äußersten Osten kann morgens noch etwas Regen fallen, der aber schnell nachlässt.

Sonntag: Sonne im Süden, Wolken im Norden

Wetterkarte von Deutschland mit farbigen Flächen zur Temperaturanzeige und hervorgehobener Stadt Berlin.
Im Süden hält sich noch sommerliche Wärme.
(TWC)

Im weiteren Tagesverlauf scheint im Süden fast ungehindert die Sonne, während im Norden zahlreiche Schönwetterwolken durchziehen. Zum Abend erreichen hohe Wolkenfelder den Westen und bringen dort vereinzelt etwas Regen. Der Wind weht im Norden mäßig aus Nordwest, im Süden nur schwach aus Ost. Die Höchstwerte reichen von 17 Grad im Erzgebirge bis 27 Grad am Kaiserstuhl.

Zum Start in die neue Woche kündigt sich im Süden erneut ein Schwall heißer Luft an, während im Nordosten bereits richtig der Herbst einzieht.

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