"Apollo 11"-Mission: Der vergessene dritte Mond-Pionier ist gestorben | The Weather Channel
Advertisement
Advertisement

"Apollo 11"-Mission: Der vergessene dritte Mond-Pionier ist gestorben

Michael Collins während des Weltraumgipfels am 19. Juni 2019 in Boston. Der Mond-Pionier starb am 28. April im Alter von 90 Jahren an Krebs (AP Photo/Charles Krupa)
Michael Collins während des Weltraumgipfels am 19. Juni 2019 in Boston
(AP Photo/Charles Krupa)

Der US-Astronaut Michael Collins, der 1969 die Raumkapsel "Apollo 11" in Richtung Mond steuerte, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Seine Familie teilte mit, Collins habe an Krebs gelitten und sei am Mittwoch verstorben. Der Astronaut war Teil der Crew, die Geschichte schrieb: Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren die ersten Menschen, die den Mond betraten. Collins umkreiste währenddessen in der Kommandokapsel den Erdtrabanten.

Es liege in der Natur des Menschen, zu sehen und zu verstehen, erklärte Collins am 10. Jahrestag der Mondlandung 1979. "Erforschung ist nicht wirklich eine Wahl, sie ist eine Notwendigkeit und es ist nur eine Frage des Timings, wann man seine Chance nutzt."

Er hat nie einen Fuß auf den Mond gesetzt

Der Astronaut wurde wiederholt gefragt, ob er es nicht bedauere, nie den Mond betreten zu haben, aber das war für ihn nie eine Option. Collins' Spezialität war die Steuerung der Kommandoeinheit, eine Aufgabe, die er mit der Arbeit eines Basislagers bei einer Bergbesteigung verglich. Darum wurde er damals auch nicht als Kandidat für die Mondlandung in Erwägung gezogen.

19. Juni 1969: Michael Collins gönnt sich gerad eine Pause vom Training. Die Aufnahme entstand während einer Übungseinheit für die Mondmission. AP Photo/File
19. Juni 1969: Michael Collins gönnt sich eine Pause vom Training. Die Aufnahme entstand während einer Übungseinheit für die Mondmission.
(AP Photo/File)
Advertisement

"Ich glaube, du bist der einzige Mensch, der die Szene nicht im Fernsehen sehen kann", funkte die Bodenkontrolle nach der Mondlandung an Collins. Er antwortete: "Das ist in Ordnung. Das macht mir nichts aus."

Keiner der drei Besatzungsmitglieder von "Apollo 11" flog nach der Mondmission wieder ins All.

Das könnte Sie auch interessieren:

Bei Vollmond herrscht Hochdruckwetter! Stimmt das eigentlich?

Heller, größer, näher: Supermond beeindruckt über Deutschland

Advertisement