Supermond: Wo man ihn heute am besten sehen kann | Weather.com
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Supermond 2024: Wo das Himmelsspektakel in Deutschland am besten zu sehen ist

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Bereits am Mittwoch gab es eine Vorschau auf den Supermond. Am Nachthimmel war der zu 99 Prozent zunehmende Mond zu sehen. Wer den Supermond verpasst hat, bekommt am Donnerstagabend die Chance auf ein doppeltes Himmelsschauspiel – gutes Wetter vorausgesetzt.

Supermond im Osten am besten zu sehen

Bewölkung am Abend
Bewölkung am Abend verdeckt mancherorts den Blick auf den Supermond

Die Rahmenbedingungen für den Mond sind astronomisch hervorragend. Der Mond geht gegen 18:08 Uhr auf und geht erst am Freitag um 09:11 Uhr unter. Das Wetter spielt aber leider nicht überall mit. Von Südwesten kommen Wolken und Regen und das heißt, dass der Mond nur mit viel Glück während Wolkenlücken zu sehen sein wird.

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Je weiter man nach Nordosten kommt, desto besser stehen die Chancen. Östlich und nördlich der Elbe, also zum Beispiel in Berlin oder Dresden, sollte der Mond gut zu sehen sein. In der zweiten Nachthälfte könnte aber Dunst oder Nebel die Sicht trüben.

Am Horizont erscheint er größer

Der eigentliche Vollmond wird am Donnerstag tagsüber um 13.26 Uhr (MESZ) erreicht, an diesem Tag kommt der Erdtrabant seinem Planeten auf 357.174 Kilometer nah. Zum Vergleich: Ist er besonders weit weg, kann die Distanz 406.000 Kilometer betragen. "Der Mond umläuft die Erde auf einer elliptischen Bahn", erläutert Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde. "Deshalb ist er mal näher an der Erde, mal weiter weg."

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Generell wirke der Mond dann besonders mächtig, wenn er tief stehe - und nicht hoch am Himmel. Diese "Mondillusion" oder "Mondtäuschung" liege daran, dass Betrachtende ihn in Relation zu irdischen Objekten am Horizont setzten, etwa zu Bergen, Bäumen oder Gebäuden, erläutert Pilz.

Das Zusammentreffen von Vollmond und Erdnähe führt zu extremen Gezeiten wie etwa Springfluten - denn Sonne, Mond und Erde stehen in einer Linie. Etwaige Herbststürme können diesen Effekt noch verstärken.

Der Komet Tsuchinshan-Atlas ist am 15.10.2024 zwischen Wolken am Abendhimmel über Brandenburg zu sehen. Tsuchinshan-Atlas, auch C/2023 A3 genannt, stammt aus der Oortschen Wolke, einer Ansammlung von Objekten am äußersten Rand des Sonnensystems, und bewegt sich seit sehr langer Zeit auf die Sonne zu.
(Patrick Pleul/dpa)

Wer am Donnerstagabend den Supermond und auch den Kometen beobachten will, sollte nicht zu lange warten: Tsuchinshan-Atlas ist - wie der Experte Pilz betont - noch immer nahe an der Sonne. Etwa eine Dreiviertelstunde nach Sonnenuntergang sei eine gute Zeit, Ausschau zu halten. Beeinträchtigt wird die Sichtbarkeit des Kometen allerdings durch das Licht des aufgehenden Vollmonds.

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