Vollmond: Das neue Jahr startet mit dem Wolfsmond | Weather.com
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Wolfsmond 2026: Vollmond trifft Sirius und Jupiter am Winterhimmel

Der erste Vollmond des Jahres, der Wolfsmond leuchtet am 3. Januar 2026 besonders hell. Astronomisch sorgt eine seltene Konstellation für klare Sicht auf Sirius und Jupiter.

Was für ein Anblick! So zeigte sich der erste Vollmond des Jahres hinter dem Berg Monte Prena im Nationalpark Gran Sasso d'Italia in den Abruzzen. Foto: Imago
Der erste Vollmond im Jahr heißt auch Wolfsmond
(GettyImages)

Was ist der Wolfsmond?

Der Wolfsmond ist der erste Vollmond im Kalenderjahr. 2026 fällt er auf die Nacht von Freitag auf Samstag, den 3. Januar und erreicht seinen Höhepunkt um 01:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Die Bezeichnung Wolfsmond geht auf die nordamerikanische Tradition zurück. Früher wurde in dieser Jahreszeit das Heulen von Wölfen besonders deutlich wahrgenommen. Die Tiere kamen in den Wintermonaten auf der Suche nach Nahrung näher an menschliche Siedlungen heran.

Warum erscheint der Wolfsmond so hell?

Der Wolfsmond erscheint unter typischen Winterbedingungen. Kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit und Schwebstoffe als im Sommer. Dadurch wird das Mondlicht weniger gestreut – der Vollmond wirkt heller und klarer. Zudem dauert die Nacht im Januar besonders lange, was eine ausgedehnte Beobachtungszeit ermöglicht.

Was macht den Wolfsmond 2026 astronomisch besonders?

Der Wolfsmond am 3. Januar 2026 steht in Sichtachse mit dem Fixstern Sirius, dem hellsten Stern des Nachthimmels. Sirius gehört zum Sternbild Großer Hund und ist etwa 8,6 Lichtjahre von der Erde entfernt. Zusätzlich ist Jupiter am Himmel sichtbar, der größte Planet des Sonnensystems. Beide Himmelskörper sind – bei klarem Wetter – mit bloßem Auge zu erkennen.

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Ein weiterer astronomischer Faktor: Der Kleinplanet Chiron wechselt am 3. Januar 2026 von der rückläufigen in die direkte Bewegung. Dieser Vorgang ist rein mechanisch und für Beobachter nicht sichtbar, wird aber in astronomischen Ephemeriden verzeichnet.

Wo ist der Wolfsmond am besten zu sehen?

Für die Vollmond-Nacht auf 3. Januar 2026 sagt der Deutsche Wetterdienst winterliche Verhältnisse voraus. In vielen Regionen wird es überwiegend stark bewölkt mit lokalen Schneeschauern oder Schneeregen, besonders in der Nord‑ und Mitte Deutschlands sowie in Bergregionen. Nur im Süden sind zeitweise Auflockerungen möglich, ansonsten bleibt die Bewölkung über weiten Teilen des Landes bestehen, was die Sicht auf den Vollmond einschränken kann.

Heulen Wölfe den Mond wirklich an?

Nein – das Heulen der Wölfe dient der Kommunikation im Rudel. Im Winter, wenn die Luft klar und trocken ist, werden Laute aber weiter getragen und klingen dadurch lauter. Der helle Vollmond verstärkt den Eindruck zusätzlich. Aus dieser Kombination entstand der Mythos, dass Wölfe den Mond anheulen – eine Vorstellung, die zwar poetisch, aber nicht korrekt ist.

Wann ist der nächste Vollmond 2026?

Der nächste Vollmond nach dem Wolfsmond ist der sogenannte Schneemond. Er erscheint am Dienstag, 3. Februar 2026.

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