Vollmond im August ist zugleich Mondfinsternis | Weather.com
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Faszination Vollmond: Was den August-Mond so spektakulär macht

Der Vollmond im August heißt Störmond — was nichts mit Stören zu tun hat, sondern mit Fischen. Das Besondere in diesem Jahr: Zugleich ereignet sich eine fast totale Mondfinsternis, bei der sich am 28. August der Erdschatten über 96 Prozent der Mondscheibe schiebt. So tief verfinstert zeigt sich der

Vollmond und Mondfinsternis: Der August-Vollmond hat dieses Jahr einiges zu bieten.
(dpa)

Der Vollmond im August heißt Störmond — was nichts mit Stören zu tun hat, sondern mit Fischen. Das Besondere in diesem Jahr: Zugleich ereignet sich eine fast totale Mondfinsternis, bei der sich am 28. August der Erdschatten über 96 Prozent der Mondscheibe schiebt. So tief verfinstert zeigt sich der Mond über Deutschland erst wieder Ende 2028.

Wann der Vollmond im August zu sehen ist

Der exakte Vollmond-Zeitpunkt ist am Freitag, 28. August 2026, um 6.18 Uhr. Doch in Deutschland lässt sich der Mond bereits am Vorabend als große, runde Scheibe beobachten: Er geht am 27. August gegen 19.53 Uhr auf. Seine volle Phase erreicht er erst am nächsten Morgen, kurz vor Sonnenaufgang. Als „voll" erscheint er dem bloßen Auge sogar noch länger: etwa von Donnerstag, 27. bis zum Samstag, 29. August. Am Himmel steht er im Sternbild Wassermann.

Was der Störmond bedeutet

Der Name Störmond geht auf die Fangsaison der Störe bei den Algonkin-sprechenden ethnischen Gruppen an den Großen Seen Nordamerikas zurück. Sie fingen die großen Knochenfische im Spätsommer dort besonders leicht – weshalb diese Zeit im Jahreslauf dem Vollmond seinen Namen gab. Historische Almanache führen für August-Vollmond weitere Bezeichnungen: Getreidemond, Grüner Maismond, Roter Mond oder Blitzmond. Der Vollmond im August markiert traditionell den Übergang vom Hochsommer zur beginnenden Erntezeit auf der Nordhalbkugel. Neben der Störfangsaison fällt in diese Zeit vielerorts auch der Beginn der Getreideernte — daher auch die Namen Getreide- und Maismond.

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Warum der Vollmond 2026 eine Ausnahme ist

In diesem Jahr fällt der Störmond mit einer partiellen Mondfinsternis zusammen, bei der rund 96 Prozent der Mondscheibe im Kernschatten der Erde liegen. Der Mond tritt am frühen Morgen des 28. August in den Erdschatten ein – das Maximum der Verfinsterung ereignet sich kurz nach sechs Uhr.

Wann die nächste totale Mondfinsternis ist

Von Deutschland aus lässt sich vor allem der Beginn dieses Himmelsspektakels gut verfolgen: Mit fortschreitender Verfinsterung setzt bereits die Morgendämmerung ein und der Mond geht — je nach Standort — zwischen kurz nach sechs und sieben Uhr unter. Zum vollständig verdunkelten Blutmond reicht es diesmal jedoch nicht: Ein schmaler Rand der Mondscheibe fängt weiterhin direktes Sonnenlicht auf. Wer diesen Termin verpasst, muss sich mehr als zwei Jahre gedulden: Denn die nächste totale Mondfinsternis über Deutschland zeigt sich erst am 31. Dezember 2028.

Gibt es weitere Vollmondnamen?

In zahlreichen Kulturen tragen die Monatsvollmonde eigene Namen – oft angelehnt an Naturereignisse oder die Landwirtschaft.

Januar: Wolfsmond

Februar: Schneemond

März: Wurmmond

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April: Pinkmond

Mai: Blumenmond

Juni: Erdbeermond

Juli: Hirschmond

August: Störmond

September: Erntemond

Oktober: Jägermond

November: Bibermond

Dezember: Kalter Mond

Diese Namen variieren regional, doch der Gedanke bleibt gleich: Der Himmel erzählt Geschichten von Jahreszeiten, Erntezeiten und dem Leben im Rhythmus der Natur.

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