Spanien verzeichnet heißesten April seit 1961 | Weather.com
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Spanien verzeichnet heißesten April seit 1961

In Spanien herrschen im April sommerliche Temperaturen, während das Land mit einem weiteren Jahr der Dürre und der erhöhten Gefahr von Waldbränden konfrontiert ist.
(Paul White/AP )

Noch nie seit Beginn detaillierter Wetteraufzeichnungen im Jahr 1961 war ein April in Spanien so heiß und trocken wie in diesem Jahr. Die Durchschnittstemperatur im April 2023 habe 14,9 Grad Celsius betragen, teilte die spanische Meteorologiebehörde AEMET am Montag mit. Das seien drei Grad mehr als der bisherige Durchschnitt. Auch geregnet habe es nur ein Fünftel von jener Menge, die man im April erwarten würde.

Spanien in Langzeit-Dürre

Das vergangene Jahr war bereits das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen in Spanien und das sechsttrockenste. Nach drei Jahren mit sehr wenig Regen und hohen Temperaturen befindet sich Spanien seit Anfang des Jahres offiziell in einer Langzeit-Dürre.

In einer vergangene Woche veröffentlichten Studie hatte eine Gruppe internationaler Experten festgestellt, dass die Rekordtemperaturen in Spanien, Portugal und Nordafrika im April durch den von Menschen verursachten Klimawandel hundertmal wahrscheinlicher wurden. In der Vergangenheit wären solche Werte gar nicht möglich gewesen, resümierten die Wissenschaftler des internationalen Forscher-Netzwerkes World Weather Attribution (WWA).

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