El Niño könnte für Massensterben von Vögeln in Mexiko verantwortlich sein | Weather.com
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El Niño könnte für Massensterben von Vögeln in Mexiko verantwortlich sein

ARCHIV - 17.11.2018, Mexiko, Tijuana: Vögel sitzen in Tijuana, Mexiko, auf dem Grenzzaun zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten, wo die Grenze auf den Pazifischen Ozean trifft. Ein Massensterben von Seevögeln entlang der mexikanischen Pazifikküste ist laut Experten auf Nahrungsmangel zurückzuführen. (zu dpa «Nahrungsmangel sorgt für Massensterben von Seevögeln in Mexiko») Foto: Marco Ugarte/AP +++ dpa-Bildfunk +++
In den vergangenen Wochen starben hunderte Meeresvögel an der Pazifikküste Mexikos.

Aktuell ist die Sterblichkeit von Seevögeln an der mexikanischen Westküste stark erhöht. Wahrscheinlich liegt der Grund an Nahrungsmangel - der durch das Wetterphänomen "El Niño" herbeigeführt wird.

Ein Massensterben von Seevögeln entlang der mexikanischen Pazifikküste ist laut Experten auf Nahrungsmangel zurückzuführen. Verantwortlich seien vermutlich erhöhte Wassertemperaturen infolge des Klimaphänomens "El Niño", teilte das Landwirtschaftsministerium des lateinamerikanischen Landes am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Vogelgrippe wurde als Ursache des Vogelsterbens ausgeschlossen.

F​ische tauchen in kühlere Gewässer ab

El Niño und das Gegenstück La Niña begünstigen Extremwetter in vielen Weltregionen. El Niño treibt die globale Durchschnittstemperatur in die Höhe, während La Niña einen kühlenden Effekt hat. Sie tauchen abwechselnd alle paar Jahre auf.

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Höhere Wassertemperaturen sorgen dafür, dass Fische tiefer in kühlere Gewässer abtauchen, was Seevögel daran hindert, sich zu ernähren, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums hieß. Die Untersuchungen und die Sammlung biologischer Proben dauerten an.

Hunderte tote Seevögel waren in den vergangenen Wochen an die mexikanische Pazifikküste zwischen dem nordwestlichen Bundesstaat Baja California und Chiapas im Süden gespült worden. Dabei handelte es sich vor allem um Sturmtaucher, aber auch um Möwen und Pelikane.

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