Von der Antarktis gelöst: Riesen-Eisberg driftet Richtung Südgeorgien | Weather.com
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Von der Antarktis gelöst: Riesen-Eisberg driftet Richtung Südgeorgien

Diese von Maxar Technologies zur Verfügung gestellten Bilder zeigen den Eisberg A23a, der sich am Mittwoch, den 15. November 2023, durch das Meer nahe der Antarktis bewegt. Es handelt sich um einen der größten Eisberge der Welt. (Satellitenbild ©2023 Maxar Technologies via AP)
Diese von Maxar Technologies zur Verfügung gestellten Bilder zeigen den Eisberg A23a, der sich am Mittwoch, den 15. November 2023, durch das Meer nahe der Antarktis bewegt. Es handelt sich um einen der größten Eisberge der Welt.
(Satellitenbild ©2023 Maxar Technologies via AP)

Einer der weltweit größten Eisberge driftet nach Angaben britischer Wissenschaftler über die Gewässer der Antarktis hinaus, nachdem er dort mehr als drei Jahrzehnte lang auf Grund festsaß.

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Der als "A23a" bekannte Eisberg hatte sich 1986 vom Filchner-Schelfeis gelöst, blieb aber am Meeresboden hängen und lag so viele Jahre lang im Weddellmeer. Der Eisberg ist etwa 4000 Quadratkilometer groß, was mehr als der doppelten Fläche des Großraums London entspricht.

E​rste Bewegung 2020 beobachtet

Andrew Fleming, ein Experte des Polarforschungsprogramms British Antarctic Survey, erklärte am Freitag in der BBC, der Eisberg drifte bereits seit einem Jahr, lege offenbar an Geschwindigkeit zu und ziehe nun anscheinend an der Nordspitze der antarktischen Halbinsel vorbei, unterstützt von Wind und Meeresströmungen.

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Er habe sich bei Kollegen erkundigt, ob es möglicherweise eine Veränderung der Schelfwassertemperaturen gegeben habe, was die Entwicklung ausgelöst haben könnte, "aber es besteht Konsens, dass die Zeit einfach gekommen war", sagte Fleming der BBC. Der Eisberg sei ausreichend geschrumpft, um den Halt am Boden zu verlieren und sich zu bewegen.

Erstmals habe er die Bewegung 2020 beobachtet, sagte Fleming. Laut dem British Antarctic Survey hat sich der Eisberg nun vom Meeresgrund gelöst und bewegt sich mit den Meeresströmungen in Richtung der subantarktischen Inselgruppe Südgeorgien im Südatlantik.

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