Meteorologe zu El Niño: "Wir werden es abbekommen" | Weather.com
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Meteorologe zu El Niño: "Wir werden es abbekommen"

El Niño dreht immer weiter auf und die Folgen werden nicht nur im Sommer zu spüren sein.

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Das Wetterphänomen El Niño entwickelt sich mit bemerkenswerter Dynamik. Vor allem unter der Oberfläche des Meeres erwärmt sich das Wasser außergewöhnlich schnell.

Unterseewellen transportieren das warme Wasser

Grund dafür sind starke Unterseewellen, die warmes Wasser durch den tropischen Pazifik transportieren. Die Wärme sammelt sich zunächst in tieferen Schichten des Ozeans. Danach steigt sie allmählich nach oben und macht sich schließlich zunehmend auch an der Meeresoberfläche bemerkbar.

Ob am Ende tatsächlich ein neuer Höchstwert erreicht wird, ist derzeit noch unklar. Aus Sicht des Meteorologen Jan Schenk ist diese Frage allerdings zweitrangig. Entscheidender ist: Schon jetzt zeichnet sich ein kräftiges El-Niño-Ereignis ab, dessen Folgen weltweit zu spüren sein werden.

Welche Folgen hat das Wetterphänomen El Niño?

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Die möglichen Auswirkungen von El Niño reichen weit über den Pazifik hinaus. Vor allem in Südamerika rechnen Experten mit deutlich extremeren Wetterlagen. Dazu zählen Hitzeperioden, Trockenheit und zeitweise heftiger Starkregen. Auch weltweit könnte El Niño die Temperaturen weiter nach oben treiben.

El Niño und die Auswirkungen auf Europa

Auch auf Europa und Deutschland wird El Niño Auswirkungen haben. "Es kommt zu Hochdruck über Europa, der aber immer wieder leicht gestört wird. Das heißt, es kommt immer öfter zu Gewittern", sagt Meteorologe Jan Schenk.

Zudem wird es auch in Deutschland warm werden, nicht nur im Sommer. Auch der Winter könnte deutlich zu warm ausfallen. "El Niño ist da und wir werden es abbekommen", so Schenk abschließend.

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