Geheimnisvolles Stonehenge: Steine hatten anderen Ursprung als bisher gedacht
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Geheimnisvolles Stonehenge: Steine hatten einen anderen Ursprung als bisher gedacht

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Stonehenge in England ist und bleibt rätselhaft.
(colourbox.de)

 

Stonehenge, die geheimnisumwitterte Steinkreis-Anlage im mittleren Süden Englands, gibt Wissenschaftlern seit langem immer wieder Rätsel auf. Jetzt scheint die Kultstätte eines ihrer Geheimnisse preisgegeben zu haben: Anders als bislang angenommen hatten seine Blausteine teilweise wohl einen anderen Ursprung. Die Grafschaft Wiltshire, nahe der Stadt Salisbury, beherbergt die sagenumwobene Steinkreis-Anlage Stonehenge, die seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco zählt. Errichtet in etwa zwischen 2500 und 2000 v.Chr. aus Felsen aus Sandstein und blauen Diabas-Steinen, ist vieles über ihren Ursprung bis heute unbekannt und mysteriös.

Eine Theorie, die lange Gültigkeit hatte

1932 formulierte der Geologe Herbert Henry Thomas die Hypothese, wonach die Steine von den Hügeln in Mynydd Preseli in Wales stammen. Damals, so seine Theorie, seien sie per Boot die Küste entlang transportiert worden.  Diese Theorie, die damals auf der Analyse von Gesteinsproben basierte, wurde in der Fachwelt lange als Tatsache gesehen. Doch sie scheint nun widerlegt zu sein. Wissenschaftler vom Museum Wales und der Universität Leicester um den Archäologen Mike Pitts haben die Stonhenge-Steine mit Hilfe neuer Analysetechniken und Lichtmikroskopie erneut untersucht und ihre Ergebnisse im Fachmagazin "Antiquity" veröffentlicht. 

Die Steinen stammen aus anderen Orten

Ihrer Aussage nach stammen zwei große Blausteine in Wirklichkeit unzweifelhaft aus den Orten Craig-Rhos-y-felin und Carn Goedog, die ein gutes Stück östlich von Mynydd Preseli liegen. Die Frage, wie die Steine damals an ihren über 160 Kilometer entfernen Zielort transportiert worden sind, bleibt damit allerdings weiterhin unbeantwortet. In jedem Fall, so die Wissenschaftler, zeige die neue Studie, dass scheinbare Wahrheiten immer wieder einer Prüfung unterzogen werden müssen. 

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Die Rätsel rund um Stonehenge werden die Wissenschaftswelt also auch weiterhin beschäftigen. 

 

 

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