Wanderer sitzt an abgelegenem Wasserfall fest - und ruft Hilfe per Flaschenpost
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Wanderer sitzt an abgelegenem Wasserfall fest - und ruft Hilfe per Flaschenpost

Der Fluss Arroyo Seco, in dem die Flaschenpost gefunden wurde (Symbolbild)
(Getty Images)

Eigentlich wollten Amerikaner Curtis Whitson, seine Freundin Krystal Ramirez und sein 13-jähriger Sohn Hunter nur einen mehrtägigen Ausflug in die Natur Kaliforniens machen. Dieser endete jedoch damit, dass sie gerettet werden mussten, das berichtet die Zeitung „Washington Post“.

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Dem Bericht zufolge hatten sich die drei im Juni diesen Jahres zu dem viertägigen Trip entlang des Flusses Arroyo Seco aufgemacht. Bereits nach kurzer Zeit mussten sie jedoch zu ihrem Erschrecken feststellen, dass sie an einem abgelegenen Seitenarm des Flusses festsaßen.

Tau zum Abseilen fehlte

Den Weg durch die Schlucht, die vor ihnen lag, konnten sie nicht weiter antreten, weil ein rund 12 Meter hoher Wasserfall diesen versperrte. Whitson, der laut „Washington Post“ den gleichen Trip bereits 2012 unternommen hatte, hatte sich an dem Wasserfall damals mit einem Tau abgeseilt, das zu diesem Zweck dort angebracht gewesen war. Doch bei dem Trip im Juni 2019 fehlte es.

Obwohl der 44-Jährige dem Bericht zufolge ein Seil bei sich trug, machte es die Strömung des Wassers zu gefährlich, dieses nahe des Wasserfalls anzubringen. Guter Rat war teuer, denn Handy-Empfang gab es in dem abgelegenen Gebiet nicht.

Vater schreibt Flaschenpost

Laut „Washington Post“ hatte Whitson vor dem Ausflug Freunde über ihren Verbleib verständigt. Doch bis diese Verdacht über die missliche Lage geschöpft hätten, wäre wohl einige Zeit vergangen.

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Der Vater schmiedete kurzerhand einen alternativen Rettungsplan, der zu seinem Erstaunen prompt funktionierte. Laut „Washington Post“ schrieb er Botschaft auf einen kleinen Zettel, steckte diesen in seine Plastik-Wasserflasche, ritzte „HILFE“ in das Gefäß und warf die Flaschenpost in den Flussarm.

„WIR SITZEN HIER AM WASSERFALL FEST"

Tatsächlich entdeckten zwei Wanderer das ungewöhnliche Rettungsgesuch und holten Hilfe. Laut „Washington Post“ hatte Whitson auf den Zettel geschrieben: „WIR SITZEN HIER AM WASSERFALL FEST, HOLT BITTE HILFE“, dazu das Datum.

Tatsächlich fand ein Hubschrauber-Rettungsteam die drei Abenteurer dem Bericht zufolge nur wenige Stunden später und befreite sie aus ihrer misslichen Lage. Ein sicher unvergessliches Ferien-Erlebnis für alle drei.

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