Studie zeigt: schlechtes Wetter verstärkt das Schmerzempfinden
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Studie zeigt: schlechtes Wetter verstärkt das Schmerzempfinden

Open black umbrella in wet weather. Autumn rain. Deep sorrow. Wet umbrella against backdrop of street. Sad mood. Raining in city. Heavy rain on summer green background. Feel sorrow and sadness
Bei höherer Luftfeuchtigkeit war in der Studie das Schmerzempfinden stärker.
(Getty Images)

Es scheint mehr zu sein als ein volkstümlicher Glaube: Einer Studie zufolge kann schlechtes Wetter das Schmerzempfinden von Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen wie Arthritis verstärken.

Das erklären Forscher aus Großbritannien in einer am Donnerstag im Fachmagazin „npj Digital Medicine“ veröffentlichten Studie.

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Stärkere Schmerzen bei höherer Luftfeuchtigkeit

Demnach berichteten Studienteilnehmer an Tagen mit höherer Luftfeuchtigkeit, niedrigerem Luftdruck und heftigem Wind von stärkeren Schmerzen.

Der Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn die Forscher weitere Faktoren - wie die Gemütslage und körperliche Aktivität der Teilnehmer - berücksichtigten.

Schmerzen wurden in App festgehalten

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Über einen Zeitraum von 1 bis 15 Monaten hielten rund 2600 Teilnehmer aus ganz Großbritannien mittels einer App die Intensität ihrer Schmerzen fest. Durch die GPS-Ortungsfunktion der Handys wurden die örtlichen Wetterdaten ermittelt.

Den größten messbaren Effekt hatte demnach die relative Luftfeuchtigkeit.

Möglichkeit auf „Schmerzprognosen“

Trotz zahlreicher Studien dazu, ob und inwiefern eine Beziehung zwischen Wetter und Schmerzen besteht, gebe es bislang keinen Konsens zu dem Thema, erklärte das Team um William Dixon von der University of Manchester.

Gründe dafür seien unter anderem kleine Stichprobengrößen oder die kurze Dauer der bisherigen Studien.

Dank der neuen Erkenntnisse könne es in der Zukunft möglich sein, auf der Basis von Wettervorhersagen „Schmerzprognosen“ für Betroffene zu erstellen, so die Forscher. Dies könne den Patienten dabei helfen, ihre Pläne entsprechend zu gestalten und anzupassen.

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