Fataler Leichtsinn bei Schnee und Eis: Gefährliche Unfälle häufen sich - Mann bewusstlos aus Teich geborgen | The Weather Channel
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Fataler Leichtsinn bei Schnee und Eis: Gefährliche Unfälle häufen sich - Mann bewusstlos aus Teich geborgen

Bei Schnee und Eis häufen sich derzeit die Unfälle.
(Katrin Requadt/dpa)

Schlittenunfälle und Einbrüche ins Wasser, weil die Eisdecke nicht trägt: Derzeit häufen sich die Meldungen über schwere Unfälle, bei denen Menschen das Risiko von Eis und Schnee unterschätzt haben. Während manche Unfälle glücklicherweise glimpflich ausgingen, kam anderswo der Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Mann rodelt mit Kindern auf aufblasbarem Kanu - drei Verletzte

Beim Rodeln mit einem aufblasbaren Kanu sind in Thüringen ein zehnjähriges Mädchen schwer, ihr Vater sowie ein weiteres Kind leicht verletzt worden.

Der 54-Jährige sei mit seiner Tochter und drei weiteren Kindern auf dem Gefährt in der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Aus bislang unbekanntem Grund sei das Kanu von der geplanten Route abgekommen und habe dabei wohl Gestrüpp und einen Baum gestreift.

Der Rettungshubschrauber flog das Kind ein ein Krankenhaus

Die Tochter sei so schwer verletzt worden, dass sie nach dem Vorfall am Dienstagnachmittag mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Auch der Vater des Kindes sowie ein elfjähriges Mädchen seien mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.

Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sei gegen den Vater eingeleitet worden, hieß es bei der Polizei. Diese wies zudem darauf hin, beim Rodeln nur dafür vorgesehene Gefährte wie Schlitten zu nutzen.

Tödlicher Rodelausflug

Anfang Januar war bei einem Rodelausflug mit der Familie in Gera ein vierjähriges Mädchen gestorben. Nach damaligen Polizeiangaben wurde das Kind eingeklemmt, als ein Mann beim Driften auf der Schneefläche die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen Transporter prallte. Die Ermittlungen zu dem Fall dauerten an, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera am Mittwoch auf Anfrage.

Junge bricht im Eis ein - Anwohner retten ihn mit Leiter

In einer couragierten Aktion haben zwei Anwohner einen zehnjährigen Jungen mithilfe einer Leiter aus einen eingebrochenen Teich gerettet.

Das Kind war in dem zugefrorenen Ententeich in Bergkamen in Nordrhein-Westfalen bis zur Brust ins Eiswasser eingestürzt, wie die Polizei am Mittwoch berichtete.

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Zivilcourage rettete das Kind

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Der Anwohner eilte mit einer Leiter herbei. Besonders heikel: Der Junge befand sich recht weit - fünf Meter - vom Ufer entfernt. Der Retter legte die Leiter auf die Eisfläche, näherte sich vorsichtig mit Unterstützung einer weiteren Helferin und zog das Kind aus dem Wasser. Der Zehnjährige kam am Dienstag nur leicht unterkühlt in eine Klinik.

Mann musste nach mutmaßlichem Eisbaden reanimiert werden

Mit Tauchern hat die Feuerwehr am Mittwoch in Berlin bei eisiger Kälte nach einem Menschen gesucht, der in einem Teich vermisst wurde.

Drei männliche Personen seien offenbar bewusst in ein Eisloch eingestiegen, mutmaßlich zum Baden oder Tauchen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochvormittag. Zwei von ihnen hatten sich demnach bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst ans Ufer begeben. Zum Alter der Betroffenen lagen keine Angaben vor.

52 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz

Insgesamt 52 Kräfte der Feuerwehr waren laut dem Sprecher am Karpfenteich im Treptower Park unterwegs. Mit zwei Tauchern suchten die Retter nach ihm. Nach 2,5 Stunden wurde er einige Meter vom Ufer im Wasser gefunden und von der Berliner Feuerwehr aus dem eiskalten Wasser gezogen.

Er sei "unter Reanimationsbedingungen" in eine Spezialklinik gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochmittag. Über den Zustand des Mannes machte die Feuerwehr keine Angaben.

Nach Spielen auf dem Eis: 14-jähriger Junge stürzt in die Ostsee

Rettungskräfte haben auf der Insel Usedom einen Jungen aus der Ostsee gerettet. Wie ein Sprecher des Amtes Usedom-Süd (Mecklenburg-Vorpommern) am Mittwoch sagte, war er am Dienstag bei Kölpinsee auf dem zusammengetriebenen Eis an der Ostseeküste herumgeklettert und dabei wohl ins Wasser gestürzt.

14-jähriger Junge war unterkühlt

Passanten alarmierten Feuerwehr und Rettungskräfte, die den stark Unterkühlten bergen konnten. Er kam per Rettungshubschrauber in eine Klinik. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. Demnach soll der Junge 14 Jahre alt sein.

Ostwind hat das Eis aufgetürmt

Der Ostwind hat das Eis am Strand der Insel Usedom zusammengetrieben und zum Teil aufgetürmt. Polizei und Behörden warnen aber immer wieder vor dem Betreten von gefrorenen Seen und anderen Gewässern.

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