Mehr Menschen von Lawinen erfasst als zuvor: 27 Tote in der Schweiz | Weather.com
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Mehr Menschen von Lawinen erfasst als zuvor: 27 Tote in der Schweiz

Power of nature. Real huge avalanche comes from a big mountain (Shkhara, 5,193 m), Caucasus, Kabardino-Balkaria, Bezengi region, Russia
Bei den Lawinenopfern handelte sich ausnahmslos um Wintersportlerinnen und -sportler, die im ungesicherten Gelände unterwegs waren.
(Getty Images)

In der Schweiz sind im vergangenen Winter mehr Menschen von Lawinen erfasst worden als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. Es gab doppelt so viele Lawinen mit Personenbeteiligung - insgesamt 215 - wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos am Mittwoch berichtete. Neuschneemengen und Schneehöhen hätten auch über dem Durchschnitt gelegen.

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318 Lawinen mit Personen- oder Sachschäden

Vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. März 2021 wurden 318 Lawinen mit Personen- oder Sachschäden registriert. 296 Personen wurden erfasst, verglichen mit 177 im Durchschnitt. 27 Menschen kamen ums Leben, während es im Durchschnitt 18 Menschen pro Jahr sind. Es handelte sich nach Angaben des Instituts ausnahmslos um Wintersportlerinnen und -sportler, die im ungesicherten Gelände unterwegs waren.

Mehrere Gründe für die höhere Zahl von Lawinenopfern

Als Grund für die höhere Zahl von Lawinenopfern nennt das Institut unter anderem schwache Altschnee-Schichten, mehrmals große Neuschneemengen und zum Teil sehr große Lawinen.

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