Schwimmerin tot aus Tollensesee geborgen - Vermisster Schwimmer lebt | The Weather Channel
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Schwimmerin tot aus Tollensesee geborgen - Vermisster Schwimmer lebt

Blick am Dienstag 29.06.2021 auf den Tollensesee nahe der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Der See ist rund 10 Kilometer lang und mehr als zwei Kilometer breit. Dazu gehört er zu den größten und sauerbersten Seen im Urlaubsland Mecklenburg Vorpommern. Dieses hält mit 1700 Kilometer Ostseeküste den sonnenreichsten Inseln in Deutschland und über 2000 Seen zu jeder Jahreszeit zahlreiche Angebote für Naturliebhaber und Wanderfreunde bereit. Sie haben seit der Wende 1989 dazu beigetragen, dass das Land inzwischen zu den erfolgreichsten Tourismusregionen Deutschlands gehört. So konnte die Tourismusbrache in den letzten Jahren kontinuierlich bei den Übernachtungszahlen zulegen. *** View on Tuesday
Dramatische Stunden am Tollensesee: Eine Gruppe von Schwimmern will von einem Ufer zum anderen - eine Frau stirbt dabei. Ein Mann wird lange vermisst.
(Imago)

Aus dem Tollensesee ist am Samstag eine Schwimmerin tot geborgen worden. Die 61-jährige US-Amerikanerin habe gemeinsam mit fünf anderen Schwimmern den See überqueren wollen, teilte die Polizei am Abend mit. Offenbar sei sie bei starkem Wellengang und Strömung in Seenot geraten.

Einsatzkräfte hatten zudem am Abend nach einem Mann aus der gleichen Gruppe gesucht - mit Hubschrauber, Spürhunden, und Bootsbesatzungen der Wasserschutzpolizei. Der 37-jährige Kanadier habe den See aber wohlbehalten durchschwommen, hieß es am späten Samstagabend. Erst eine Weile nach Ankunft am anderen Ufer habe er sich bei einem Bekannten gemeldet.

61-Jährige startete als letzte der Gruppe

Die Gruppe, die einem NDR-Bericht zufolge größere Seen in Deutschland durchschwimmt, war in Klein Nemerow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) gestartet und wollte ans andere Ufer nach Gatsch-Eck. Die 61-Jährige sei als letzte gestartet, hieß es. Die tote Frau war am Nachmittag zwischen den beiden Orten auf dem Wasser treibend festgestellt worden, wie es hieß. Die Feuerwehr barg die Leiche und brachte sie an Land. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine Straftat.

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