Japan: 70 Schneeaffen entkommen aus Gehege - Flucht durch in Zaun geschnittenes Loch | The Weather Channel
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Japan: 70 Schneeaffen entkommen aus Gehege - Flucht durch in Zaun geschnittenes Loch

18.12.2019, Japan, Inuyama: Ein Japanmakak w‰rmt sich an einem Lagerfeuer im Affental des Japan Monkey Centre in Inuyama in der Pr‰fektur Aichi. Ab Wintersonnenwende (22.12.) bis Ende Februar kˆnnen Besucher die Tiere an den Wochenende und an Feiertagen beobachten, wie sie sich an einem Feuer aufw‰rmen. Die Tradition entstand 1957, nach dem Taifun Isewan. Bei den Aufr‰umaktionen wurden umgeknickte B‰ume verbrannt, wodurch die Japanmakaken angelockt wurden und sich um die Feuer versammelten. Foto: -/kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Japanmakaken werden auch Schneeaffen genannt - hier wärmen sie sich an einem Lagerfeuer.
(kyodo/dpa)

In Japan sind Dutzende Affen aus einem Tierparkgehege ausgebüxt. Wie örtliche Medien am Donnerstag berichteten, waren am Vortag rund 70 Affen der heimischen Primatenart Japanmakak aus einem Zuchtgehege des Takagoyama Natural Zoos in Tokios Nachbarprovinz Chiba entkommen. Sie heißen auch Schneeaffen oder Rotgesichtsmakaken und gehören zu den Meerkatzenverwandten.

Fluchthilfe durch Menschen vermutet

Es werde vermutet, dass jemand ein Loch in den Zaun geschnitten hat, durch das die Primaten ins Freie gelangten, hieß es. Zusammen mit der Polizei hoffe man jetzt, dass die Tiere zur gewohnten Essenszeit mit Futter angelockt und wieder einfangen werden können, hieß es.

Affen nutzten auch schon Taifunschäden für Flucht

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Bereits im vergangenen Herbst waren Makaken aus dem Zoo geflohen, als das Gehege in einem Taifun beschädigt worden war. In Freiheit lebende Affen richten in Japan immer wieder Schäden in der Landwirtschaft an. Zudem gebe es die Sorge, dass sich die aus dem städtischen Zoo entkommenen Japanmakaken mit anderen frei lebenden Affen einer nicht heimischen Primatenart kreuzen könnten, hieß es.

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