Verheddert in illegalem Treibnetz: Italienische Taucher kämpfen um Pottwal | The Weather Channel
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Verheddert in illegalem Treibnetz: Italienische Taucher kämpfen um Pottwal

HANDOUT - 19.07.2020, Italien, ---: Ein Wal hat sich in einem Fischernetz in der N‰he der Liparischen Inseln im Mittelmeer verheddert (Videostandbild). Taucher der italienischen K¸stenwache (Guardia Costiera) arbeiteten daran, den Pottwal aus dem Netz zu befreien. Illegaler Fischfang ist keine Seltenheit vor den Liparischen Inseln (ƒolischen Inseln), die zu Sizilien gehˆren. Foto: Uncredited/Italian Coast Guard/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollst‰ndiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Vor der Küste Siziliens hat sich erneut ein Pottwal in einem Fischernetz verheddert.
(Uncredited/Italian Coast Guard/AP/dpa)

Ein Pottwal hat sich in der Nähe der Liparischen Inseln bei Sizilien in einem illegalen Fischernetz verheddert. Die italienische Küstenwache kämpfte mit Biologen und anderen Helfern seit dem Wochenende darum, das rund zehn Meter lange Tier zu befreien.

Weiblicher Pottwal ist riesig

Nach italienischen Medienberichten vom Montag soll es sich um einen weiblichen Pottwal handeln. Die Küstenwache zeigte ein Video, in dem ein Taucher mit einem Messer Teile des Netzes bearbeitet. Die Retter hatten große Schwierigkeiten, das aufgeregte und ängstliche Tier zu befreien - auch wegen der Größe.

HANDOUT - 19.07.2020, Italien, ---: Ein Wal hat sich in einem Fischernetz in der N‰he der Liparischen Inseln im Mittelmeer verheddert (Videostandbild). Taucher der italienischen K¸stenwache (Guardia Costiera) arbeiteten daran, den Pottwal aus dem Netz zu befreien. Illegaler Fischfang ist keine Seltenheit vor den Liparischen Inseln (ƒolischen Inseln), die zu Sizilien gehˆren. Foto: Uncredited/Italian Coast Guard/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollst‰ndiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Taucher der italienischen Küstenwache (Guardia Costiera) und Biologen arbeiteten seit dem Wochenende daran, den Pottwal aus dem illegalen Netz zu befreien.
(Uncredited/Italian Coast Guard/AP/dpa)

Blinklicht am Schwanz befestigt

Trotzdem hätten sie Fortschritte gemacht, hieß es. Es sei gelungen, einen erheblichen Teil des Netzes zu entfernen, berichtete die Zeitung "La Repubblica". Dann befestigten sie eine Boje mit einem Blinklicht am Schwanz des Wals, um dem Tier auch im Dunkeln folgen zu können. Sie mussten die Aktion aber am Sonntagabend zunächst abbrechen und wollten Montag wieder starten. Die Küstenwache selbst wollte am Montag auf Anfrage zunächst keine Auskunft zur Lage und zum Zustand des Wals geben.

Schon der zweite Wal, der sich in Treibnetzen verheddert

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Pottwale gehören zu den Zahnwalen. Die Säugetiere kommen in vielen Weltmeeren vor und können sehr tief tauchen. Die Tiere ernähren sich etwa von Tintenfischen und Kalmaren. Im den vergangenen Monaten seien bei den Liparischen Inseln wiederholt Wale gesichtet worden. Vor rund drei Wochen hatte sich ein wohl männliches Tier ebenfalls in einem Netz verfangen, konnte aber befreit werden, schrieben Medien.

Fischer verwenden verbotene Treibnetze

Fischer in Italien verwenden zum Teil immer noch sogenannte Spadara-Netze, obwohl sie seit langem verboten sind. Dabei handelt es sich um eine Art von Treibnetzen, die zum Teil riesig sind.  

Im Video:

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