Labradore erschnüffeln Corona-Infizierte | The Weather Channel
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Labradore erschnüffeln Corona-Infizierte

Bobby, a Labrador Retriever in training, sits front of a human sweat sample after detecting the COVID-19 coronavirus at the Veterinary Faculty of Chulalongkorn University in Bangkok, Thailand Friday, May 21, 2021.  Thailand has  deployed a canine virus detection squad to help provide a fast and effective way of identifying people with COVID-19 as the country faces a surge in cases, with clusters found in several crowded slum communities and large markets. (AP Photo/Sakchai Lalit)
Labrador Bobby beim Schnüffeln an einer Corona-Probe
(AP Photo/Sakchai Lalit)

Thailand hat für das Aufspüren von Corona-Infizierten eine Hundetruppe in Dienst genommen. Angel, Bobby und Bravo gehören zu den sechs Labradoren, die Forscher der veterinärwissenschaftlichen Fakultät der Universität Chulalongkorn in Bangkok für das Erschnüffeln Infizierter trainiert haben. Die Hunde erkennen die Infizierten am Geruch ihres Schweißes, wie die Forscher erklärten.

Zu 95 Prozent richtig

Seit dem 10. Mai haben die drei Hunde mehr als 1000 Proben von Beschäftigten und Studierenden der Hochschule sowie Menschen von außerhalb getestet. Sie lagen zu 95 Prozent richtig. Nachdem sie einige Sekunden an Schweißproben in Metallbehältern schnüffeln, können die Hunde erkennen, welche von infizierten Personen stammen. Wenn es keine Anzeichen aufs Coronavirus gibt, läuft der Hund an der Probe vorbei. Bei einer positiven Probe bleibt er stehen.

Gewürzreiche Küche verringert Quote nicht

In Thailand hat die Zahl neuer Corona-Fälle jüngst zugenommen. Auf Baustellen, in dicht besiedelten Slums und auf großen Märkten traten Infektionen gehäuft auf.

Professor Kaywalee Chatdarong, die Leiterin des Forschungsteams, sagte, ihr sei bekannt, dass auch andere Länder Hunde eingesetzt hätten, um das Coronavirus aufzuspüren, darunter Deutschland, Finnland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien. Sie habe aber zuvor nicht gewusst, ob die Methode in Thailand trotz der dortigen gewürzreichen Küche funktionieren werde. «Menschen können einfach Wattebällchen unter ihre Achseln tun, um Schweißproben zu sammeln, und sie zum Labor schicken. Und das Ergebnis ist ziemlich genau», sagte sie.

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