Exotische Tiere kosten! Energiekrise sorgt für überfüllte Auffangstationen | The Weather Channel
Advertisement
Advertisement

Exotische Tiere kosten! Energiekrise sorgt für überfüllte Auffangstationen

Bayern, München: Ein Roter Teju ist in der Reptilienauffangstation für exotische Tiere in einem Terrarium zu sehen. Wegen steigender Energiekosten geben viele Menschen ihre exotischen Haustiere in Tierheimen und Auffangstationen ab. (zu dpa-KORR "Wenn für Schlange, Gecko und Co. die Energiekosten zu hoch werden") Foto: Felix Hörhager/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bayern, München: Ein Roter Teju ist in der Reptilienauffangstation für exotische Tiere in einem Terrarium zu sehen.
(dpa)

Wegen der steigenden Energiekosten geben immer mehr Menschen ihre exotischen Haustiere in Tierheimen und Auffangstationen ab. In Bayern sind diese Stationen aber bereits überfüllt - die Betreiber wissen selber nicht, wie sie die Kosten im Winter stemmen sollen.

Bleiben Sie mit der kostenlosen App von The Weather Channel immer auf dem neuesten Stand! Hier herunterladen!

"Wir können nicht mehr schlafen, weil wir nicht wissen, wie wir das finanzieren sollen", sagt Markus Baur, Leiter der Reptilienauffangstation in München. Täglich gingen dort etwa ein Dutzend Mails und Anrufe von Reptilienhaltern ein, die ihre Tiere abgeben möchten. Die Station sei aber bereits rappelvoll.

Auffangstationen sind überfüllt

Auch Tierschutzorganisationen sorgen sich um das Wohl der Exoten in den kommenden Monaten. Man befinde sich in einem Dilemma, sagt Katharina Lameter von der Organisation ProWildlife.

PRODUKTION - 28.10.2022, Bayern, München: Markus Baur, Fachtierarzt für Reptilien und Stationsleitung, sitzt in seinem Büro in der Reptilienauffangstation für exotische Tiere. Wegen steigender Energiekosten geben viele Menschen ihre exotischen Haustiere in Tierheimen und Auffangstationen ab. (zu dpa-KORR "Wenn für Schlange, Gecko und Co. die Energiekosten zu hoch werden") Foto: Felix Hörhager/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
München: Markus Baur, Fachtierarzt für Reptilien und Stationsleitung, sitzt in seinem Büro in der Reptilienauffangstation für exotische Tiere.
(dpa)
Advertisement

Zuhause könnten viele Menschen die Standards für eine artgerechte Tierhaltung nicht einhalten, in die überfüllten Tierheime und Auffangstationen abgeben könnten sie die Tiere aber auch nicht. Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund fordert ProWildlife eine Regulierung von Exotenhaltung und -handel.

A​uch interessant:

Wal knallt fast auf Fischerboot

Advertisement