Fischer auf Eisscholle gefangen - Rettung dauert stundenlang
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Beim Fischen: Eisscholle löst sich vom Ufer und treibt in Erie See

In this photo provided by the U.S. Coast Guard, ice fishermen walk to land after being stuck on an ice floe that broke free from land north of Catawba Island, Saturday, March 9, 2019, in Ohio. People were rescued by Coast Guard and local agencies via airboats and others were able to self-rescue by walking across ice-bridges or swimming in the water. (U.S. Coast Guard via AP)
Gerettet: 46 Fischer sind nach stundenlangem Ausharren auf einer Eisscholle im Erie See in Ohio gerettet worden
(U.S. Coast Guard via AP)

Dutzende Fischer haben auf einem See in den USA stundenlang auf einer abgebrochenen Eisscholle ausharren müssen. Die Küstenwache konnte die Männer mit Unterstützung aus der Luft aber aus ihrer misslichen Lage befreien, wie die Zeitung "The Blade of Toledo" berichtete. Demnach waren 146 Fischer im Staat Ohio am Samstag auf einer Eisfläche am See Erie zugange, als sich bei windigem Wetter eine Scholle zu lösen begann. Rund 100 der Männer gelang es noch, sich ihre Ausrüstung zu schnappen und sich noch schnell ans Ufer zu retten.

2,4 Kilometer von der Küste weggetrieben

46 von ihnen schafften es aber nicht mehr, darunter der 42 Jahre alte Tony Adkins. Auf dem Eis habe es schnell geknackt, und ehe er sich versah, habe eine riesige Lücke zwischen der Eisscholle und dem Ufer geklafft. Sein Leidensgenosse James Gibelyou ergänzte, auch er sei für einen Sprint zu weit weg gewesen. Ihm und den anderen sei nichts übrig geblieben als mit anzusehen, wie die Scholle wegbrach. Sie seien dann etwa 2,4 Kilometer von der Küste weggetrieben.

Rettungsaktion mit Hubschraubern und Booten

Die Küstenwache forderte Helikopter aus Detroit an. Gemeinsam mit lokalen Einsatzkräften schickte sie zudem Boote los. Schließlich seien alle 46 Fischer gerettet und niemand verletzt worden. Gibelyou gab sich selbstkritisch. Er habe schon am Freitag bemerkt, dass es wärmer werde und die Eisbedingungen sich veränderten.

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«Wir hätten heute Morgen nicht rausgehen sollen», räumte er ein. Im Februar 2009 hatte es auf dem Lake Erie einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals ging es für Dutzende gestrandete Fischer weniger glimpflich aus: Ein Mensch starb.

Eriesee ist viertgrößter der fünf Großen Seen

Der Eriesee ist der viergrößte der fünf Großen Seen in Nordamerika, zu denen auch der Lake Huron, der Lake Michigan, der Lake Ontario und der Lake Superior gehören.

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