1.700 Menschen suchen Schutz vor Vulkanausbruch in Guatemala | Weather.com
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1.700 Menschen suchen Schutz vor Vulkanausbruch in Guatemala

Wegen heftiger Ausbrüche des Vulkans Fuego haben etwa 1.700 Menschen in Guatemala Schutz in Notunterkünften suchen müssen.

04.08.2026, Guatemala, San Juan Alotenango: Aus dem Krater des Vulkans Fuego fließt Lava, aufgenommen von San Juan Alotenango in Guatemala aus. Foto: Moises Castillo/AP/dpa
04.08.2026, Guatemala, San Juan Alotenango: Aus dem Krater des Vulkans Fuego fließt Lava, aufgenommen von San Juan Alotenango in Guatemala aus.
(Foto: Moises Castillo/AP/dpa)

Wegen heftiger Ausbrüche des Vulkans Fuego haben etwa 1.700 Menschen in Guatemala Schutz in Notunterkünften suchen müssen. Die nächsten 72 Stunden würden kritisch, warnten die Behörden des mittelamerikanischen Landes am Dienstag (Ortszeit). Im Umkreis von etwa sieben Kilometern um den Krater könnten Ströme von Schlamm die Hänge des 3.763 Meter hohen Vulkans hinabfließen. Regen könne die Gefahr noch erhöhen.

Etwa 29.000 Menschen waren von herabrieselnder Vulkanasche betroffen. Die Geschäftsführerin der Katastrophenschutzbehörde Conred, Claudinne Ogaldes, rief die Menschen in der Gegend um den Fuego auf, ihre Wasservorräte abzudecken und im Freien Schutzmasken zu tragen. Schulen wurden geschlossen. Eine wichtige Autobahn in der Nähe des Fuego war gesperrt.

Der Vulkan hatte am Montag Gas- und Aschewolken in die Luft gespuckt und nach Angaben des guatemaltekischen Instituts für Seismologie, Vulkanologie, Wetter und Wasser eine 200 bis 300 Meter hohe Lavafontäne ausgestoßen. Lava und pyroklastische Ströme rasten mit großem Tempo die Hänge herunter.

Der Fuego gilt als einer der aktivsten Vulkane Guatemalas. Bei einem schweren Ausbruch im Juni 2018 zerstörte er ein ganzes Dorf und brachte Hunderten Menschen den Tod. Insgesamt waren den Behörden zufolge damals bis zu 1,7 Millionen Menschen betroffen.

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