Dank eigenem Generator: Möbelladen in Houston bietet Schutz vor Sturm | Weather.com
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Dank eigenem Generator: Möbelladen in Houston bietet Schutz vor Sturm

Poor visibility with strong winds blowing snow around during a snow storm in suburbia.
Nach einem heftigen Wintereinbruch im Südosten der USA sind in Texas Millionen Menschen ohne Strom und fließendes Wasser (Archivbild).
(GettyImages)

Hunderte Betroffene eines Sturms im US-Staat Texas haben Zuflucht in einem Möbelladen gesucht. Angesichts von Stromausfällen für viele Menschen in Texas und anderen Teilen der USA entschied sich der Geschäftsinhaber Jim McIngvale die Hauptfiliale seines Ladens Gallery Furniture in Houston aufzumachen.

Möbelladen besitzt Generator

Der Laden hat einen Generator, mit dem über mehrere Tage Strom erzeugt werden kann. "Wir haben alle eine Verantwortung für das Wohlergehen der Gemeinde und wir denken, dass dies unsere Verantwortung ist", sagte McIngvale.

Kinder sehen zum ersten Mal im Leben Schnee

Tina Rios, die mit ihrer Familie aus ihrem mobilen Haus flüchtete, in dem in der Nacht zum Montag der Strom ausgefallen war, sagte, "wir kamen herein und sie haben uns mit offenen Armen aufgenommen".

Die 32-Jährige und ihr 31-jähriger Mann Eric Bennis wuchsen im Staat New Jersey an der Ostküste der USA auf und sind die Kälte gewohnt. Doch ihre drei Kinder im Alter von drei, neun und zehn Jahren seien "Texas-Babies", sagte Bennis. "Das ist das erste Mal, dass sie weiß auf dem Boden gesehen haben."

Erfahrung durch Hurrikan "Harvey"

McIngvale verteilte im Laden Doughnuts und tschechisches Gebäck, das in Texas beliebt ist. Er hatte seinen Laden bereits als Zufluchtsort nach Hochwasser durch Hurrikan "Harvey" 2017 aufgemacht. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, mussten die Gäste in seinem Geschäft eine Maske tragen.

300 Menschen nahmen Hilfsangebot in Anspruch

Am Dienstag verbrachten dort mehr als 300 Menschen die Nacht. Die 29-jährige Stephanie Anderson kam nach eigenen Angaben mit ihrem achtjährigen Sohn, nachdem sie darüber auf Facebook erfahren hatte. "Ich bin einfach dankbar, dass wir hier sind und uns warm ist", sagte Anderson.

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