Millionen US-Amerikaner zittern vor Wintersturm „Fern“ | Weather.com
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Millionen US-Amerikaner zittern vor Wintersturm „Fern“

Minus 45 Grad: Die USA werden von einem heftigen Wintersturm getroffen. Die Behörden bereiten die Bevölkerung auf einen Notstand vor. Tausende Flüge werden gestrichen.

RCHIV - 21.01.2025, USA, Houston: Autos fahren auf einer schneebedeckten Autobahn in Houston. (zu dpa: «Millionen Amerikaner wappnen sich für großen Wintersturm») Foto: David J. Phillip/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Winterwetter-Warnung in Houston, US-Bundesstaat Texas: Weite Teile der USA werden vom einem massiven Wintersturm getroffen.
(dpa)

Millionen US-Amerikaner stellen sich auf einen der wohl härtesten Winterstürme der vergangenen Jahrzehnte in den Vereinigten Staaten ein. Wie der Sender ABC News berichtete, sind mehr als 180 Millionen Menschen in Alarmbereitschaft.

Mindestens 18 Staaten haben demnach den Notstand ausgerufen, darunter New York, Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri. Auch für die US-Bundeshauptstadt Washington gilt der Notstand. US-Heimatschutzministerin Kristi Noem warnte auf der Plattform X vor einem „historischen Wintersturm“.

Die Bevölkerung soll zuhause bleiben

Für das Wochenende sind mehr als 8000 Flüge gestrichen worden. Die Behörden warnten vor massiven Verkehrsbehinderungen und tagelangen Stromausfällen in weiten Teilen des Landes. Zugleich wurde die Bevölkerung aufgefordert, wenn möglich zuhause zu bleiben. Der Nationale Wetterdienst rechnete mit starkem Schneefall und Blitzeis in einem Gebiet von Osttexas bis nach North Carolina.

Die Regale in den Supermärkten sind leer

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„Millionen Menschen sind von katastrophalen Eis- und Schneeverhältnissen betroffen“, schrieb der Sender CNN in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). Die US-Medien veröffentlichten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen und vorbereiteten Notunterkünften.

„Das ist eine gefährliche Kombination aus viel Schnee und extrem niedrigen Temperaturen“, sagte New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul. Mit der Ausrufung des Notstands können die US-Bundesstaaten - falls notwendig - deutlich schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren. Der Sturm „Fern“ werde sich über eine Entfernung von rund 3000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst.

Die gefühlte Temperatur liegt bei minus 45 Grad

„Dies ist ein gemeiner Sturm“, ⁠sagte Jacob Asherman vom US-Wettervorhersagezentrum (WPC) mit Blick auf die Intensität des Unwetters. In den nördlichen Bundesstaaten Minnesota und den Dakotas sanken die gefühlten Temperaturen bereits auf lebensbedrohliche minus 45 Grad Celsius. Solche Temperaturen können innerhalb weniger Minuten Erfrierungen, also ernsthafte Hautverletzungen, verursachen.

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